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Aus dem Festivalprogramm: Liederbestenliste präsentiert

Deutschsprachiges Lied e.V.Mit „Liederbestenliste präsentiert“ findet das Festival am Sonntagabend seinen Abschluss. Diese Veranstaltung ist nun schon traditioneller Bestandteil des Festivalprogramm. Das Prinzip: Preisträger und Förderpreisträger der Liederbestenliste stellen sich vor. Dabei ist stets ein langer Abend mit bekannten Vertretern der Liedzunft, aber auch die Vorstellung neuer Geheimtipps zu erwarten.

Falk

Falk

Falk

1985 in Wuppertal geboren und seit 2011 Wahlberliner, studierte Falk Philosophie und Geschichte. Dabei begleiteten ihn schon seit frühester Jugend seine Gitarre und sein Instinkt, das Erlebte in Songtexte zu packen. Sein sprachlich- musikalisches Talent führte ihn konsequent zum jetzigen Lebensweg: „Wieso muss ich jeden Scheiss / von mir geben, den ich denk ́ / Du hättest nichts dagegen / wenn ich mir das auch mal schenk ́“, gesteht er sich in seinem Song „Klappe“ ein. Doch es gibt zum Glück des Hörers mehr als genügend Gründe und Abgründe, die dieses Klappe-Halten für den Künstler unmöglich machen.

Falk ist als Liedermacher angenehm unkontrolliert: Unsre bundesdeutschen Befindlichkeiten demaskiert er schamlos, angstfrei und gnadenlos lustig – und das im Kontext einer politisch seltsam durcheinander gewürfelten Welt.

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Aktuelle CD

  • „Smogsehnsucht“

Michael Krebs und die Pommesgabel des Teufels

Michael Krebs

Michael Krebs

Für sein Erfolgsprogramm „Es gibt noch Restkarten“ bekam Musik-Kabarettist Michael Krebs viel Applaus und zahlreiche Kabarett-Preise.

Krebs Shows einzuordnen ist nicht leicht, sie sind vielschichtig und gehen thematisch wie musikalisch weite Wege. Er kann rotzfrech und schmutzig sein, zuckersüß und böse, er wirft sich voll Leidenschaft in die Musik, manchmal drischt er den Flügel wie eine Rockgitarre, dann streichelt er ihn wieder und lässt ihn schnurren wie ein nachhaltiges Kätzchen. Okay, das Wort „Kätzchen“ haben wir hier nur eingebaut, um die Youtube-Generation abzuholen. Und „nachhaltig“ für die Lohas. Und die anderen? Die kommen weil’s rockt, schlau und witzig ist. Und weil der Krebs es mit seinem kämpferischen Humor und seiner Schlagfertigkeit allen weltlichen Ärgerlichkeiten zum Trotz immer wieder schafft, dass am Ende alle die Pommesgabel hochreißen und mitsingen.

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  • Wellnessalarm (2015)

Sarah Lesch & Bastian Bandt

Sarah Lesch und Bastian Bandt

Sarah Lesch und Bastian Bandt

Im deutschen Lied-Getümmel wurde immer gern ins maritime Schatzkistchen gegriffen. Nun mischt sich erstmals eine junge mermaid ein. Sarah Lesch heißt sie, nennt ihre aktuelle CD „Von Musen & Matrosen“ und beschreibt sie so:

Der Grundton der Songs ist zwar lässig bis sonnig, doch bei genauerem Hinhören entdeckt man nicht selten einen hemdsärmeligen Sarkasmus.

Die Lieder handeln von Familie, Freundschaft und Verlust, von Liebe, Leichtigkeit und Friedensfrikadellen, aber auch von Heuchelei, Ausbeutung und Ignoranz. Gemacht aus Notizen, Inspirationsfetzen und Begegnungen, aufgenommen in Hotelzimmern, Kellerstudios und Künstlerateliers, bedient sich die Platte in bester Liedermachermanier bei diesem und jenem Genre, ohne sich dabei auf eines festzulegen. Rotzig und intim, klug und weltfremd zugleich, tanzt und springt sie zwischen den Welten.

Und so schrieb ihr ein begeisterter Fan: Du hast  das Talent, dem Ernst die Schwere zu nehmen und doch nichts voreilig Liebliches darüberzulegen.

Das können doch nur See-Frauen!

Mit dem Auftritt beim Festival startet eine Tournee („Fahnen auf Halbmond“) mit ihrem neuen musikalischen Partner Bastian Bandt, der im Vorjahr Gast beim „Liederpodium“ war. Bandt ist mehrfacher Preisträger der „Hoyschrecke“, Solist und Theatermusiker. Mit Zottelhaaren, Lachfalten und einem scharfen Blick auf die kleinen Dinge gelingt es den beiden, die Verwegenheit im Alltag und das Abenteuer am Straßenrand zu finden.

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  • „Von Musen & Matrosen“

Manfred Maurenbrecher

Maurenbrecher

Maurenbrecher

Ihn vorzustellen, hieße Eulen nach Athen … na und so weiter. Längst gehört M.M. zum Urgestein der deutschen Lied-Szene. Ein Granit unter Konglomeraten. Stampfender Klavierbändiger, heiserer Zart-Poet, tiefsinniger Observator und verschmitzter Waldschrat. In gelassener Stetigkeit gebiert er Song auf Song, Programm auf Programm, CD auf CD. Wecker schrieb mal: „Es gibt Künstler, die sich nicht verändern und sie werden langweilig. Es gibt Sänger, die singen immer das gleiche und das ist ärgerlich. Manfred Maurenbrecher bleibt immer derselbe und das ist wunderbar.“

Niedecken urteilt: „Manfred ist einer der besten Texter in diesem Land. Wunderbare Bilder …“.

Und wir freuen uns, dass – nach bereits mehreren Auftritten bei unserem Festival – M.M.  erstmals das nun schon traditionsreiche Liederbestenliste-Konzert präsentieren wird.

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  • „Rotes Tuch“

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