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III. Musik statt Krieg

Lidia Valenta & Tino Eisbrenner „Berührungen“
special guest: Alejandro Soto Lacoste (Chile)

Musik statt Krieg – Konzert 2020

Am 25.Januar 2020 begeht der Songpoet Tino Eisbrenner, zum dritten Mal seit 2016, den Geburtstag des großen russischen Barden Wladimir Wyssotzki auf besondere Weise: mit seinem Friedenskonzert „Musik statt Krieg“ im Russischen Haus für Kultur und Wissenschaft in Berlin. 2016 und 2018 hat er dazu viele internationale Künstler eingeladen, mit ihm gemeinsam deutsch-russische Friedensbrücken zu bauen und zwar mit Liedern im Geiste Wyssotzkis, die aber weit über das Repertoire des Meisters hinausgehen. 2020 nun möchte er dieses Geburtstagskonzert gemeinsam mit zwei Ausnahmekünstlern bestreiten.

Die Sängerin Lidia Valenta

Ihre Musik vereint viele Genres und bezieht Einflüsse aus Klassik, Pop, Jazz und Blues mit ein. Ihre unverwechselbare Stimme mit hohem Wiedererkennungswert hat eine intime Qualität, in ihren sanften Tönen strahlt sie eine ruhige, aber leidenschaftliche Kraft aus. Sie ist immer in Bewegung, bemüht sich, Kunstformen zu erforschen, sich musikalisch zu erneuern und Projekt für Projekt mit großer Begeisterung und Originalität voranzutreiben. Ihre künstlerische Karriere muss als sich ständig weiterentwickelndes und wunderschönes Mosaik gewürdigt werden.
Die in Brest geborene und international aufgewachsene Lidia Valenta lebt heute in Dresden und ist als erfolgreiche professionelle Sängerin und Songwriterin viel unterwegs. Sie spielt in großen Konzertsälen in Rom, Zürich, Berlin, Moskau und vielen anderen Städten. Zahlreiche Fernseh- und Radioauftritte begleiten seit Jahren ihre Karriere.

Genauso könnte auch die Beschreibung des deutschen Songpoeten Tino Eisbrenner beginnen. Der Barde, der 1984 seine Laufbahn als Rock-Pop-Star in der DDR begann aber auch als Pionier deutschsprachiger Weltmusik gehandelt wird, ist heute vor allem auch wegen seines weltweiten Friedensengagements im Gespräch. Unter der Flagge „Musik statt Krieg“ bereist er seit 2015 vor allem Osteuropa, Russland, Frankreich, Österreich und natürlich Deutschland, wo er seine Nachdichtungen französischer Chansons und sowjetischer Bardensongs präsentiert. Sein aktuelles Buch „Das Lied vom Frieden“ erzählt von seinen Erlebnissen auf diesen Konzerttourneen und baut Brücken. 2018 wurde ihm wegen dieses Engagements in Sankt Petersburg, als erstem Ausländer überhaupt, der Kunst-Friedens-Preis „Master“ verliehen.

Was Wunder, dass diese beiden Künstler aufeinander aufmerksam wurden und die Idee entwickelten, anlässlich eines neuen „Musik statt Krieg“-Konzertes am 25.01.2020 im Russischen Haus Berlin gemeinsame Sache zu machen. Valenta & Eisbrenner wollen dafür ein Programm mit eigenen Liedern, aber auch Liedern der russischen Kultur und Sprache zusammenstellen und sie zweisprachig interpretieren.

Und auf noch einer dritte Säule steht das Musik-statt-Krieg-Konzept 2020, denn Valenta & Eisbrenner bitten als special guest den lateinamerikanischen Barden und Multiinstrumentalisten Alejandro Soto Lacoste (Chile) auf die Bühne, weil gerade das chilenische Volk immer wieder den Gedanken Musik statt Krieg auf die Straßen und in die Welt trägt – El derecho de vivir en paz wird in Chile zur Stunde allabendlich auf den Straßen und Plätzen von zigtausenden Demonstranten gesungen, gegen die ihr eigener Präsident gern das Kriegsrecht verhängen möchte.
Bei diesem Konzert wird aber nicht nur der gespannte Bogen über die verschiedenen Kulturen seine Faszination ausüben, sondern natürlich auch der uralte Zauber zwischen Mann und Frau. Die großen Begegnungen und Menschheitsfragen im Zirkel der zwischenmenschlichen Berührungen von Seele, Herz und Verstand.

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