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Vorschau: Konzert Wenzel & Mensching

Wenzel & Mensching: Lieder & Texte

Wenzel und Mensching sind zwei Poeten, Sänger und Schauspieler, die 1982 bis 1999 als Clownsduo subversive Attacken gegen ästhetische und politische Normen in der DDR und gegen die Windmühlen der achtziger und neunziger Jahre” ritten. Wenzel gibt heute viele Konzerte (solo und mit Band), produziert regelmäßig CDs und arbeitet als Autor und Regisseur, Mensching ist Intendant des Theaters Rudolstadt und inszeniert dort eigene und fremde Stücke.

Preis: Derzeit nicht verfügbar
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Vorschau: Liederkino

In Zusammenarbeit mit dem DRA

Screenshot

Ausschnitte aus Fernsehensendungen mit  Wolf Biermann, Kurt Demmler, Gerhard Gundermann, Oktoberklub, Gerhard Schöne, Bettina Wegner, Wenzel & Mensching u.a.; ca. 45 Minuten

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Vorschau: “Sängerkunde”

Gespräche mit DDR-Liedermachern nach der Wende

Michael Kleff, Hans-Eckardt Wenzel

Nach dem Fall der Mauer war Michael Kleff über zwei Jahre lang in der DDR unterwegs, um in Gesprächen mit Liedermachern und Kabarettisten etwas über ihre Erfahrungen, über Repressionen und Spielräume, über Hoffnungen und Illusionen, sowie über Angst und Zivilcourage zu erfahren. Die Interviews sollen 2019 als Buch veröffentlicht werden. Als Herausgeber werden Michael Kleff und Hans-Eckardt Wenzel über das Projekt berichten und einige der Interviewten in Audioauszügen zu Wort kommen lassen.

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Vorschau: Ausstellungseröffnung

“Alles wird besser, nichts wird gut Musik und Politik um 1990

Die DDR nach 1986, die “Wende” und der Crash-Kurs der Vereinigung – welche Rolle spielte dabei Musik, wie engagierten sich Liedermacher und Rockmusiker, wie veränderte sich die Musikszene? Die Ausstellung gibt darauf einige Antworten, schildert LETZTES AUS DER DA DA ER und stellt neue Festivals und Labels vor.

Öffnungszeiten der Ausstellung

Sonnabend 24.2.

14-19 Uhr Jugendtheateretage

Sonntag, 25.02.

14-19 Uhr Ausstellung Jugendtheateretage

01.03. bis 17.03.

ab 16 Uhr BAIZ, Schönhauser Allee 26A

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Vorschau: Liederbestenliste präsentiert

In Zusammenarbeit mit dem Verein Deutschsprachige Musik e.V. / Liederbestenliste

mit: 

Im Konzert “Liederbestenliste präsentiert” erleben die Festivalbesucher Preisträger der “Liederbestenliste”, welche ihrerseits kontinuierlich die Top 20 der deutschsprachigen Liedermacherszene darstellt sowie einen alljährlichen Liedpreisträger auswählt. Die Jury besteht aus Musikjournalisten, Kultur- und Musikwissenschaftlern und anderen Experten aus Deutschland und Österreich, Belgien und der Schweiz.

Preisträger des Jahres 2017 ist Wolfgang Rieck für sein Lied “Vergessene Helden”. Förderpreisträger in 2017 ist der Berliner Liedermacher Tobias Thiele. Weitere Künstler des Abends sind Rüdiger Bierhorst, Vertreter neueren “Liedermaching-Szene” und Annika von Trier, Autorin und Musikerin.

Wolfgang Rieck

Wolfgang Rieck, Foto: J.-H. Janßen – Eigenes Werk, (CC BY-SA 3.0)

Achtzehn Jahre Zusammenarbeit mit Joachim Piatkowski im Duo Piatkowski & Rieck, über acht Jahre im Trio Liederjan, 2001 bis heute vorwiegend solistisch mit Programmen für Kinder und Erwachsene unterwegs. Vier musikalische Kinderprogramme, sieben Konzertprogramme für Erwachsene, drei musikalische Lesungen und drei Duo-Programme sind in dieser Zeit entstanden. Seine künstlerische Arbeit ist mit vielen Preisen und Stipendien geehrt worden. Auf zwei LPs und einer CD (Piatkowski & Rieck), vier CDs (Liederjan) sowie drei Kinder-CDs und zwei Solo-CDs für Erwachsene sind seine Lieder zu finden. Zwei Hörbücher mit plattdeutschen Novellen von John Brinckman und eine DVD zu Arbeit und Herkunft ergänzen seine künstlerischen Produktionen. Für sein Lied “Vergessenen Helden” erhielt Wolfgang Rieck den Deutschen Liederpreis 2017.

Besetzung

  • Wolfgang Rieck, voc, g
  • Jens Naumilkat, clo
  • Karl Heinz Saleh, g, b, acc

aktuelle CD

  • Der singende Mann

Tobias Thiele

Tobias Thiele (Fotograf: Ingo Nordhofen)

Tobias Thiele (Fotograf: Ingo Nordhofen)

Der 1986 in Ost-Berlin geborene Sänger und Liedermacher Tobias Thiele, veröffentlichte im September 2016 sein Debütalbum “Unerhört” erhielt dafür 2017 den Förderpreis der Liederbestenliste. “Im erfrischenden Sound des Albums gibt sich Thiele experimentierfreudig: Mal begleitet der Musikwissenschaftler, der nebenbei Kindern in einem Berliner Jugendzentrum das Gitarrespielen beibringt, seine warme Stimme nur mit feinsinniger akustischer Gitarre, auf der anderen Seite greift er virtuos und spielerisch ins Computer- und Elektroniklabor und geht mit rhythmisch vertrackten Drums- und Hip-Hop-Zitaten in Richtung Deutsch-Pop. […] Ein überzeugendes Debüt.” (Liederbestenliste) Als Stipendiat der Peter Rohland Stiftung nahm er im September 2017 auf der Burg Waldeck sein zweites Album auf, das im Mai 2018 bei RedHeadMusic herauskommen soll.

  • Tobias Thiele, voc, g

Aktuelle CD

  • Unerhört

AnniKa von Trier

Annika von Trier (Foto: Felix Broede)

Annika von Trier (Foto: Felix Broede)

Sie ist Sängerin, Performancekünstlerin und Autorin, seit 1994 professionell mit Eigenproduktionen und ihren drei Kunstfiguren unterwegs auf Festivals, Theater- und Varietébühnen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Italien, Luxemburg, Holland, der Türkei, auf den Kanaren, in Indien, Australien und den USA. 2015 erschien ihr “Tagebuch einer Hospitantin – Berlin/ Volksbühne 1992/93”. Seit Januar 2016 ist sie als Urbane Liederschreiberin mit dem Programm »Gerade jetzt!« zu erleben. 2017 erschien ihr Text “Hannahs Garten oder die dadaistin verwandelt alles in blumen” als Kunstdruck bei vogelpresse.de. AnniKa von Trier erhielt 2017 den deutsch-französischen Chansonpreis und ein Stipendium für Literatur. Für RBB Kultur und SWR 2 Tandem ist sie als Feature-Autorin tätig.

  • AnniKa von Trier, acc, g, voc

Aktuelle CD

  • Gerade jetzt!

Rüdiger Bierhorst

Rüdiger Bierhorst

Rüdiger Bierhorst

Seine Songs lassen einen spüren, dass ein leidenschaftlicher Handwerker getüftelt hat. Keine hingerotzten schontausendmalgehört-Zeilen, sondern wohl durchdachte, dabei aber verspielte Arbeit. Er besingt alles, was der Normalo, der Nicht-Liedermacher auch besingen würde, wenn er denn könnte. Sei es der “Montag”, an dem wohl viele unter uns gerne mit 37,5 Grad Celsius schon kurz vor der Büro-Ohnmacht stehen würden. Oder die “Muse”, die ihren Pflichten nicht nachkommen will und dem Herrn Liedermacher die entsprechenden Küsse verweigert. Rüdiger Bierhorst ist etwas Besonderes, ist ironisch, schmutzig, sarkastisch, genial-witzig und tiefgründig. Ein Fußvolk-Entertainer, der sich heimlich in die Herzen der Zuhörer schleicht und diese im Regelfall auch gleich ganz dreist für immer und ewig besetzt.

  • Rüdiger Bierhorst, voc, g

aktuelle CD

  • Unerreichbar
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Vorschau: Wessen Welt… (Konzert)

Ryan Harvey, Kareem Samara, Shireen

Ryan Harvey, Kareem Samara, Shireen

Ryan Harvey (USA), Shireen (NL) & Kareem Samara (Palästina)

Der Singer-Songwriter Ryan Harvey machte Anfang letzten Jahres Schlagzeilen mit seinem Song “Old Man Trump”. Den Text hatte Woody Guthrie Anfang der 1950er Jahre über seinen damaligen Vermieter Fred Trump geschrieben, den Vater Donald Trumps.

Ryan Harvey ist ein politischer Musiker und Aktivist, der mit Tom Morello, dem Gitarristen von “Rage against the machine” im Juni 2015 das Label Firebrand Records gegründet hat, das Künstler unterstützt, die politisch relevante und sozial bewusste Musik schreiben.

Jetzt führt er mit dem in London lebenden palästinensischen Multiinstrumentalisten Kareem Samara und der niederländischen “Krisen-Folk-Sängerin” Shireen amerikanische und arabische Protestmusik zusammen und tourt mit Songs über den arabischen Frühling, die weltweite Flüchtlingskrise, den Krieg in Syrien und weiteren “nach 2001-Themen” seit 2016 durch die Welt.

Heinz Ratz

Heinz Ratz

Strom & Wasser

Die Damen und Herren von Strom & Wasser halten nicht nur durch ihre wilde Mischung aus Politik, Party und anspruchsvollen Texten das Konzertpublikum im Bann – auch ihre politischen Aktionen sind spektakulär. 1000 km sind sie für Obdachlose durch die Republik gelaufen, 800 km für den Artenschutz durch deutsche Flüsse geschwommen, fast 7000 km für Flüchtlinge durch die Lande geradelt – um dann mit Weltklasse-Musikern auf Tour zu gehen, die in deutschen Flüchtlingslagern ohne Auftrittsmöglichkeiten leben. Im Herbst 2016 gründete Heinz Ratz, Frontmann von Strom und Wasser, gemeinsam mit Konstantin Wecker das Büro für Offensivkultur (BOK), eine Art kulturelle Eingreiftruppe, die Künstlern, Veranstaltern und Vereinen ein schnelles Reagieren auf Menschenrechtsverletzungen, rechte Bedrohung oder Umweltdelikte ermöglichen will.

Calum Baird

Calum Baird

Calum Baird

Der schottische Singer-Songwriter Calum Baird schreibt und spielt in einem folkigen Blues-Stil Songs, die auf genauen soziale Beobachtungen basieren und politische Kommentare nicht scheuen.

Seit seiner Debüt-EP “Nothing to lose” 2014 trat Calum gemeinsam mit vielen bekannten schottischen Künstler*innen sowie internationalen Acts wie David Rovics (USA) und Banda Bassotti (Italien) auf. Sein Album “No Right Turn” wurde 2016 zum schottischen Album des Jahres nominiert. 2017 war Calum zum ersten Mal in Berlin, beim “Liederpodium” im Festival Musik und Politik und bei der “Fiesta de Solidaridad” von Cuba Sí.

 

 

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Vorschau: Festival-Extra Daniel Viglietti

Gemeinsame Veranstaltung des Verlags 8. Mai (junge Welt, Melodie & Rhythmus), Redhead Music und WABE im Festivalprogramm

Freunde feiern sein Werk – Hommage für Daniel Viglietti

auf der Bühne: Rolf Becker, Hans-Eckardt Wenzel, Frauke Pietsch, Nicolás Miquea, Frank Viehweg, Tobias Thiele, Tiempo Nuevo

Daniel Viglietti und Rolf Becker

Daniel Viglietti und Rolf Becker

Daniel Viglietti, die letzte große Stimme des “Neuen Gesangs” Lateinamerikas, starb am 30. Oktober 2017 im Alter von 78 Jahren. Noch im Februar des Jahres hatten der uruguayische Liedermacher und der deutsche Schauspieler Rolf Becker, Jahrgang 1935, auf der Festveranstaltung “70 Jahre Tageszeitung junge Welt”, ein einmaliges Konzert im Berliner Kino International gegeben. Das Duo beging nicht nur das Jubiläum des linken, überregionalen Blattes, sondern feierte auch seine persönliche Wiederbegegnung. Rolf Becker trug, begleitet von Daniel Viglietti an der Gitarre, entscheidende Textpassagen in deutscher Übersetzung vor. Lyrik, Melodie und Atmosphäre fesselten bis zur letzten Minute die 700 Leute im ausverkauften Kinosaal.

Viglietti nahm während seiner Zeit im Exil, in das er 1973 vor der Militardiktatur in Uruguay geflohen war, und auch danach am Festival des politischen Liedes in Berlin teil (1974, 1980 und 1989). Aufgrund seiner zahlreichen Besuche in Ost- und Westdeutschland konnte er die Entwicklung der beiden deutschen Staaten über viele Jahre beobachten. Bereits 1973 begegnete er in Köln Rolf Becker bei Hörspielproduktionen, die im Zusammenarbeit mit dem WDR entstanden. Dabei wurde unter anderen der “Canto General” des chilenischen Dichters Pablo Neruda bearbeitet.

Freunde und Weggefährten Vigliettis wollen nun mit einem Konzert an den großen Liedermacher erinnern und sein Werk feiern. Denn er hinterließ ein poetisches und musikalisches Erbe, das über sein Leben und über Lateinamerika weit hinausreicht.

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Vorschau: Liederpodium 2018

Der Sonntagnachmittag gehört auch im Festival 2018 den Neu- und Wiederentdeckungen: sechs Vertreter des Genres “Singer/Songwriter” zeigen Ausschnitte aus ihren Programmen. Das “Liederpodium” ist in den letzten Jahren zu einem wichtigen Programmteil des Festivals geworden. Neugier auf Nachwuchskünstler und neue Bühnenprogramme, Wiedersehensfreude mit bekannten Interpreten, ein unterhaltsamer und bereichernder Nachmittag – all dies steckt in diesen drei Stunden.

Der Eintritt ist frei – Änderungen und Ergänzungen vorbehalten!

Mit dabei:

Dew Decker

Dew Decker (Foto: Gaga Nielsen)

Dew Decker (Foto: Gaga Nielsen)

ist bereits seit 2006 in verschiedenen Swing- und Jazzbands zu erleben. Dabei arbeitet sie mit Jazzgitarre und Gesang; beides nimmt sie inzwischen mit in ein stetig wachsendes Soloprojekt . Die Texte ihrer Lieder scheinen den Liedrahmen mitunter zu sprengen, doch gelingt es ihr, die Zuhörer zu fesseln und in den Bann dieser erzählt-gesungenen Geschichten zu ziehen. Und selbst wenn sie – als nominierte Teilnehmerin beim “Saddest Song Contest” 2016 – Schwarzheiten des Seins besingt, so lauert in der Tiefe doch stets noch ein Witz und mehr als ein Fünkchen Selbstironie.

elternhaus.ost

elternhaus.ost

“Schmunzl(melan)cholie” bietet Grygier, der Frontmann von elternhaus.ost, als Selbstbeschreibung des künstlerischen Programms an. Man könnte auch sagen: Lieder, die das Leben schreibt. In Friedrichshain. Nachts. Im sehr Dunkeln.
Die Songs kommen nicht aus der Hipster-FRH-XRB-Ecke, sondern wirken so echt wie “vom Sofa gespielt”. Und tatsächlich ist es die familiäre Atmosphäre, die Interaktion mit dem Publikum, welche eine der Besonderheiten dieser Musik (und gelesenen Texte) ausmacht.

Dennis B. Markheim

Dennis B. Markheim

Dennis B. Markheim

ist ein Singer/Songwriter aus dem Oderbruch. Er trägt den Kopf in den Wolken und sein Herz immer am rechten Fleck. Mit rhythmischer Musik auf der Akustikgitarre zieht er seit 2001 über das Land, hat dabei unzählige große und kleine Konzerte gegeben und sich in die Herzen seiner nicht nur ostbrandenburgischen Zuhörerschaft gespielt. Dabei reflektiert der Musiker nicht nur Persönliches wie Fehltritte, Beziehungen und alle Wirrungen um diese, sondern auch gesellschaftlich-politisch Prägendes seiner Welt, setzt sich mit seinem Verständnis von Heimat auseinander und schafft einen kreativen Ausgleich, wo Perspektivlosigkeit zu dominieren scheint. Niemals eindimensional entwirft der Künstler ein klangliches Stelldichein, welches nicht in Resignation verweilt, sondern ebenso vielschichtig wie die ihn umgebenden Eindrücke ist.

Dylan 42

Robert Zimmermann aka Bob Dylan hat so einige Antworten in seinen Songs, bei denen niemand die eigentliche Frage so richtig weiß. Trotzdem – oder gerade deshalb – finden Doreen & Maik Wolter seine Lieder so spannend und verarbeiten sie in ihrem Programm Dylan42 (Dylan for two).
Maik wuchs quasi mit den Songs der ersten Dylan-Platten auf und ist bis heute Fan geblieben. “Dylan hat sich in all den Jahren nie in eine Schublade stecken lassen” schwärmt er und natürlich ließen sich diese einfachen und doch sehr intelligenten Songs so wunderbar mit einer Stimme und einer Gitarre sofort spielen. Doreen hatte eigentlich keine wirkliche Wahl nachdem sie sich 17-jährig in den Westberliner Musiker verliebt hatte. Im Plattenschrank bei Maik zu Hause standen bereits 29 Alben dieses außergewöhnlichen Künstlers. Sie hörte die Titel zwar anfangs lieber von Maik gesungen, aber mittlerweile kann sie dem „Meister“ ziemlich viel abgewinnen. Freuen Sie sich auf einen interessanten Querschnitt aus dem scheinbar unergründlichen Repertoire des “Mister Dylan” – richtig gut handgemacht mit Gitarre, Bass, Mundharmonika und zwei wunderbar harmonierenden Stimmen.

Lari und die Pausenmusik

Lari und die Pausenmusik

Mit dem bemerkenswerten Wort-Stolperstein “Liedermaching Akustik Rock” betiteln sich Lari und die Pausenmusik. Dahinter verbergen sich in wechselnden Besetzungen bis zu vier Musiker aus dem Wedding, die mit ihrem Programm “Liebe, Schnaps und Revolution” Cafés, Kneipen und Klubs zum Beben und Schwingen bringen. Feinste Gitarrenklänge und mitreißende Beats treffen auf freche Texte mit Inhalt – jung, politisch und ganz anders als der übliche Pop-Popanz. Thematisch schlagen sie den Bogen von der Macht sozialer Netzwerke, des “sich Einmischens”, bis hin zum unvermeidlichen Tresenblues. Ebenso facettenreich und experimentierfreudig ist ihre Musik. Genre-Grenzen sind ihnen wurscht. Im April 2016 veröffentlichten sie ihre erste EP.

Johanna Zeul

Johanna Zeul

Moderiert wird der Nachmittag von Johanna Zeul, die auch selbst einiges aus ihrem zwischen Punk und NDW pendelnden Liedschaffen gucken lässt. Die Trägerin des Rio Reiser Songpreises und Udo Lindenberg Panikpreises, die “… mit dem Finger in der Steckdose schläft”, definiert mit ihrer Mischung aus Hintersinn und Übermut  das kleine Wörtchen Bühnenpräsenz völlig neu. Ihre Auftritte leben von prägnantem Gitarrenstil, intelligenten deutschen Texte und Melodien, die sich fest im Ohr verankern. Markenzeichen von Johanna Zeul sind extreme Kontraste, Rhythmus und eine sprudelnd wilde Energie. Johanna Zeul ist mit ihrer Single„SANDMANN“ beim Bundesvision Songcontest 2012 für Sachsen- Anhalt angetreten, wonach Spiegel Online vermerkte: “Bester Auftritt: Johanna Zeul”. Und der musikexpress urteilte: “Die FAZ verglich Johannas Strahlkraft mit den besten Zeiten der Neuen Deutschen Welle, andere ziehen z.B. Wir Sind Helden an den Haaren herbei – eine Unverschämtheit: Nichts davon war je annähernd so heiß, so direkt und so gut.”

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Ausstellung über Woody Guthrie in Heilbronn

Woody Guthrie

Woody Guthrie

Die Volkshochschule Heilbronn zeigt zum Auftakt des Wintersemesters die Ausstellung “This Land Is Your Land – Woody Guthries Amerika”. Diese Wanderausstellung wurde anlässlich des “Festivals Musik und Politik 2012” vom Verein Lied und soziale Bewegungen e.V. (Berlin) und The Woody Guthrie Foundation & Archives (New York) erstellt.

Woodys Tochter Nora Guthrie und der Journalist Michael Kleff geben zur Ausstellungseröffnung eine Einführung in das damals wie heute aktuelle Werk des vor 50 Jahren verstorbenen Künstlers.

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Wanderausstellung wandert ins BAIZ

Eröffnung der Ausstellung “Enkel und anderes Folk – Umbrüche in den 70ern”

Reinhold Andert singt, Lutz Kirchenwitz spricht mit ihm

Die frühen 70er Jahre waren eine Zeit der Hoffnung in der DDR und die X. Weltfestspiele der Höhepunkt der FDJ-Singebewegung. Danach geriet sie in die Krise. Viele Singeklubs lösten sich auf oder formierten sich neu. Eine neue Liedszene mit Liedermachern, Liedertheatern und Folkgruppen entstand. Die Ausstellung zeigt, wie Folkländer, Karls Enkel, Schicht, Brigade Feuerstein und andere nach neuen Wegen suchten und ausprobierten, was “ging” und was “nicht ging”.

Vom 18.04. bis 10.05. hängt die Ausstellung, welche beim diesjährigen “Festival Musik und Politik” vorgestellt wurde, im BAIZ, u.a. mit folgenden Tafeln:

  • “Lied und Singe nach den X. Weltfestspielen”
  • “Der Fall Biermann”
  • “Folkszene”
  • “Liedertheater Karls Enkel”
  • “Gruppe Schicht”
  • “Brigade Feuerstein”

Zur Eröffnung singt Reinhold Andert, geboren 1944 in Teplitz-Schönau, Liedermacher und Autor, 1966 bis 1973 Mitglied des Oktoberklubs, 1972/73 Leiter der Liedgruppe beim Org.-Komitee der X. Weltfestspiele, seit 1973 freischaffend.

Die Ausstellungen des Vereins “Lied und soziale Bewegungen” sind als Wanderausstellungen konzipiert und können bei uns entliehen werden.

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Vorschau: Liedermacherkonzert – 2017

Helle PankeIn Kooperation mit Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

Enkel und anderes Folk – Umbrüche in den 7oern

Ausstellung, Gespräch, Liederkino, Konzert

Die frühen 70er Jahre waren eine Zeit der Hoffnung in der DDR und die X. Weltfestspiele der Höhepunkt der FDJ-Singebewegung. Danach geriet sie in die Krise. Viele Singeklubs lösten sich auf oder formierten sich neu. Eine neue Liedszene mit Liedermachern, Liedertheatern und Folkgruppen entstand. An die Stelle der Klubs traten kleinere Gruppen mit speziellem  Profil und Einzelkünstler, beides zunehmend auch auf professioneller Basis.

Dennoch blieb die Singebewegung noch längere Zeit so etwas wie ein Dach für die gesamte Liedszene. Bei Veranstaltungen wie dem Festival des politischen Liedes, dem Liedersommer der FDJ oder den Werkstattwochen der Singeklubs traten stets auch Liedermacher, Liedertheater und Folkgruppen auf. Im Berliner Haus der jungen Talente bestand ein FDJ-Singezentrum, das ab 1977 im Keller des Hauses als ständige Veranstaltungsstätte den OKK betrieb, 1978-1983 Folklorefestivals veranstaltete und viele Aufführungen des Liedertheaters Karls Enkel ermöglichte.

Beim diesjährigen Festival zeigen wir zu diesem Thema eine Ausstellung mit umfangreichem Archivmaterial, treffen uns zu einem Gespräch mit Vertretern dieser künstlerischen Richtung und zeigen Filmmaterial des DDR-Fernsehens im Liederkino. Als Höhepunkt des Eröffnungsabends findet in der WABE ein Konzert mit zahlreichen Musikern der DDR-Liedermacherbewegung statt.

Im Konzert

Reinhold Andert (Foto: A.Pawelzik)

Reinhold Andert (Foto: A.Pawelzik)

Reinhold Andert, geboren 1944 in Teplitz-Schönau, Liedermacher und Autor, 1966 bis 1973 Mitglied des Oktoberklubs, 1972/73 Leiter der Liedgruppe beim Org.-Komitee der X. Weltfestspiele, seit 1973 freischaffend

Duo Sonnenschirm

Duo Sonnenschirm

Duo Sonnenschirm, Kabarett-Duo, gegründet 1986, besteht aus Dieter Beckert, geboren 1950 in Neustrelitz, und Jürgen B. Wolff, geboren 1950 in Plauen, Erfinder der »Brachial-Romantik«, beide auch in anderen Formationen tätig, Dieter Beckert z.B. in der »Hammer=Rehwü«, Jürgen B. Wolff bei den Folkländern, seit 1991 Chefgestalter des Rudolstadt-Festivals

Elke Förster

Elke Förster

Elke Förster, geboren 1953 in Zwickau, Lehrerin für Musik/Deutsch, 1971 bis 1978 Mitglied des Singeklubs Hoyerswerda und 1978 bis 1989 der Brigade Feuerstein, heute Musiklehrerin am Lessing-Gymnasium Hoyerswerda

Steffen Mensching

Steffen Mensching

Steffen Mensching, geboren 1958 in Ost-Berlin, Schriftsteller, Schauspieler und Regisseur, 1979 bis 1985 Mitglied des Liedertheaters Karls Enkel, 1982 bis 1996 mit Hans-Eckardt Wenzel Clownsduo Weh & Meh, seit 2008 Intendant und Geschäftsführer des Theaters Rudolstadt

Bernd Rump, geboren 1947 in Dresden, Lieder- und Theatermacher, seit 1967 in der Singebewegung (gruppe pasaremos, Songgruppe der TU Dresden), 1975 bis 1990 Textautor, ab 1981 auch Leiter der Gruppe Schicht, 1989 bis 2009 in verschiedenen Gremien der PDS/Die Linke politisch tätig

Elke Schmeckenbecher, geboren 1956 in Ost-Berlin, PR-Referentin, 1976 bis 1985 Mitglied des Liedertheaters Karls Enkel, seit 1995 freiberufliche Presse-& Veranstaltungsmanagerin

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Vorschau: Gespräch mit Zeitzeugen

Helle PankeIn Kooperation mit Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

Enkel und anderes Folk – Umbrüche in den 7oern

Enkel und anderes Folk

Ausstellung, Gespräch, Liederkino & Konzert

Gespräch mit Zeitzeugen: 

Reinhold Andert, Wolfgang LeynBernd Rump, Stefan Körbel

Moderation: Steffen Mensching

Die frühen 70er Jahre waren eine Zeit der Hoffnung in der DDR und die X. Weltfestspiele der Höhepunkt der FDJ-Singebewegung. Danach geriet sie in die Krise. Viele Singeklubs lösten sich auf oder formierten sich neu. Eine neue Liedszene mit Liedermachern, Liedertheatern und Folkgruppen entstand. An die Stelle der Klubs traten kleinere Gruppen mit speziellem  Profil und Einzelkünstler, beides zunehmend auch auf professioneller Basis.

Dennoch blieb die Singebewegung noch längere Zeit so etwas wie ein Dach für die gesamte Liedszene. Bei Veranstaltungen wie dem Festival des politischen Liedes, dem Liedersommer der FDJ oder den Werkstattwochen der Singeklubs traten stets auch Liedermacher, Liedertheater und Folkgruppen auf. Im Berliner Haus der jungen Talente bestand ein FDJ-Singezentrum, das ab 1977 im Keller des Hauses als ständige Veranstaltungsstätte den OKK betrieb, 1978-1983 Folklorefestivals veranstaltete und viele Aufführungen des Liedertheaters Karls Enkel ermöglichte.

Beim diesjährigen Festival zeigen wir zu diesem Thema eine Ausstellung mit umfangreichem Archivmaterial, treffen uns zu einem Gespräch mit Vertretern dieser künstlerischen Richtung und zeigen Filmmaterial des DDR-Fernsehens im Liederkino. Als Höhepunkt des Eröffnungsabends findet in der WABE ein Konzert mit zahlreichen Musikern der DDR-Liedermacherbewegung statt.

 

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Vorschau: Das Festival historisch

Enkel und anderes Folk – Umbrüche in den 7oern

Ausstellung, Gespräch, Liederkino, Konzert

Die frühen 70er Jahre waren eine Zeit der Hoffnung in der DDR und die X. Weltfestspiele der Höhepunkt der FDJ-Singebewegung. Danach geriet sie in die Krise. Viele Singeklubs lösten sich auf oder formierten sich neu. Eine neue Liedszene mit Liedermachern, Liedertheatern und Folkgruppen entstand. An die Stelle der Klubs traten kleinere Gruppen mit speziellem  Profil und Einzelkünstler, beides zunehmend auch auf professioneller Basis.

Dennoch blieb die Singebewegung noch längere Zeit so etwas wie ein Dach für die gesamte Liedszene. Bei Veranstaltungen wie dem Festival des politischen Liedes, dem Liedersommer der FDJ oder den Werkstattwochen der Singeklubs traten stets auch Liedermacher, Liedertheater und Folkgruppen auf. Im Berliner Haus der jungen Talente bestand ein FDJ-Singezentrum, das ab 1977 im Keller des Hauses als ständige Veranstaltungsstätte den OKK betrieb, 1978-1983 Folklorefestivals veranstaltete und viele Aufführungen des Liedertheaters Karls Enkel ermöglichte.

Beim diesjährigen Festival zeigen wir zu diesem Thema eine Ausstellung mit umfangreichem Archivmaterial, treffen uns zu einem Gespräch mit Vertretern dieser künstlerischen Richtung und zeigen Filmmaterial des DDR-Fernsehens im Liederkino. Als Höhepunkt des Eröffnungsabends findet in der WABE ein Konzert mit zahlreichen Musikern der DDR-Liedermacherbewegung statt.

Die Ausstellung ist nach der Eröffnung bis zum Sonntagabend in der Jugendtheateretage zu sehen; anschließend entleihbar.

Ausstellungstafeln:

  • Lieder zu den X.
  • Lied und Singe nach den X. Weltfestspielen
  • Der Fall Biermann
  • Folkszene
  • Liedertheater Karls Enkel
  • Gruppe Schicht
  • Brigade Feuerstein
  • Liedermacher
  • Lieder in den Medien
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Vorschau: Liederbestenliste präsentiert – 2017

Helle Panke

Gundermanns Seilschaft e.V.

 

 

In Kooperation mit Helle Panke e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin und unterstützt von Gundermanns Seilschaft e.V.

 

Danny  Dziuk

Danny Dziuk

Danny Dziuk

Wenn eine Ruhrpott-Pflanze nach Berlin umgetopft wird, kann sie die üppigsten Blüten zeitigen. Danny Dziuk, seit 1980 hier, mischt seitdem die Szene kräftig auf. Er ist Musiker und oft Co-Autor (bei/mit Stoppok, Mangelsdorff, Chuck Berry, Klaus Lage, Axel Prahl), er ist Lesebühnen-Aktivist, Texter (u.a. Annett Louisan), Fimmusikkomponist (“Tatort”). Aber vor allem ist er ein mittlerweile mit etliche Preisen bedachter Songschreiber: “Die Fähigkeit, in der Ödnis und Wüste des sogenannten Pluralismus das davon Abweichende, das nichtkompatibel Ungleichförmige, also das Wesentliche zu erkennen, bedarf eines feinen Sensoriums, das in der Vielschichtigkeit der Wahrnehmung nicht die Klarheit aus dem Auge verliert. Kontinuierlich hat Danny Dziuk es erweitert und vertieft.” (Wiglaf Droste)

Besetzung

  • Danny Dziuk, voc, p, g
  • Karl Neukauf, g, p, voc
  • Achim Färber, dr

Aktuelle CD

Website

 

Nadine  Maria  Schmidt

Nadine Maria Schmidt (Foto: C. v. Kuhwede)

Nadine Maria Schmidt (Foto: C. v. Kuhwede)

“Sie ist anders […] An ihrer Stimme kommt man nicht vorbei…” schreibt die Süddeutsche Zeitung in einer Konzertrezension. Sie steht für Stimme & Poesie. Mit ihrer Band “Frühmorgens am Meer” veröffentlichte sie bisher drei Alben. Alle wurden für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert. Zudem wurde die Liedermacherin mit dem Förderpreis der Liederbestenliste 2016 ausgezeichnet. Jetzt hat sie ihr drittes Album im Gepäck: “Ich bin der Regen” – Lieder aus Gedichten großer Dichter und Dichterinnen, wie z.B. Eichendorff, Rilke, Mörike, Lasker-Schüler, Meerbaum-Eisinger, Ringelnatz und anderer. Einen besonders bewegenden Akzent setzen ihre Vertonung von Zeilen aus dem letzten Briefwechsel Sophie Scholls und der Text aus eigener Feder im Bonuslied “Aluna”, das die “ZEIT” als “unverbesserlich guten Song” bezeichnete.

Aktuelle CD

Website

 

 

Simon & Jan

Simon & Jan (Foto: Michael J. Rüttger)

Simon & Jan (Foto: Michael J. Rüttger)

Simon Eickhoff und Jan Traphan lernten sich in Oldenburg beim Lehramtsstudium kennen, spielen seit zehn Jahren zusammen und sind seitdem auf der Erfolgsspur.

“Simon & Jan sind Meister der leisen Töne. Mit ebenso großem Sinn für das Abgründige wie Alltägliche und genauem Blick auf dahinterliegende Wahrheiten schaffen sie kunstvoll arrangierte Kleinode, die sich ganz um ihre Stimmen und ihr Gitarrenspiel drehen. (…) Banal ist nichts an ihren fein komponierten Stücken, in denen sie auf höchstem musikalischen Niveau mit unerwarteten Blickwinkeln überraschen. (…) Bezaubernd, böse und besonders!”

Aus der Jurybegründung zum Bayrischen Kabarettpreis (Sparte Musik) 2016

Aktuelle CD

Website

 

Hisztory

Hisztory

Hisztory

Hinter dem etwas ungewöhnlichen Namen verbirgt sich der Leipziger David Meißner, der schon lange mit eigenen Songs zugange ist, sie als linksradikale Liebeslieder bezeichnet und über sich selbst schreibt: “Darf’s noch ein gesellschaftskritischer Text sein? Nein, Sie mögen keine hochtrabenden Reden und x-ten Studien. Bekommen Sie auch nicht! Sie werden vorn in die erste Reihe gesetzt, und dann schicken wir Hisztory auf die Bühne. Hier erzählt einer, der schon eine ganze Menge Leben mitgekriegt hat. Der junge Mann hat Straßenstaub auf seinen Schuhen; Sein Instrument ist nicht der Konzertflügel im Gewandhaus, sondern die Gitarre, das Schellenband um den Knöchel und seine stampfenden Füße… Hisztory setzt Ihnen mit Geschichten die Suppe vor, die wir uns alle mit Rücksichtslosigkeit und Selbstsucht eingebrockt haben. Bon Appétit!”

Aktuelle CD

Website

 

Moderation des Abends: Arno Schmidt

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Vorschau: Imagine Peace – Premiere 2017

“Imagine Peace”

heißt das neue Liveprogramm des Sängers und Songschreibers Tino Eisbrenner, das er am 25. Februar 2017 in der WABE präsentiert. Einmal mehr stehen Eisbrenners Nachdichtungen im Vordergrund. Und wieder geht es dem Poeten dabei nicht um eine kommerzorientierte Auswahl von Hits, wie sie hierzulande gern bemüht wird, um einem deutschen Interpreten höhere Verkaufszahlen zu bescheren. Seine Nachdichtungen unterstreichen Eisbrenners Welt(en)-wanderung, seine Weltsicht und deutlich sein Engagement für eine Welt im Frieden.

Was Wunder, dass sich neben Eisbrenners deutschem “Across the universe” (Lennon) oder “Valparaiso” (Sting) auch Lieder eines Aznavour oder von Barden wie Wyssozki, Nikitin oder Víctor Jara finden, die mit “Eben noch”, “Lied vom Freund”, “Übern Maidan” oder Luchin” wie selbstverständlich eine aktuelle Relevanz auch für deutsches Denken und Fühlen erfahren.

Eisbrenner versteht Musik als Abenteuer und sieht seine deutschen Texte wie einen Pfad durch den wilden Dschungel musikalischer Einflüsse, den er durch die Wahl seiner Musiker und Kreativpartner immer wieder neu wuchern lässt, ohne dabei sein Altmaterial aus den Augen zu verlieren. Für »Imagine Peace« begrüßt er nicht nur seine Band LaTinoConexión auf der Bühne, sondern auch als special guests die Songschreiberinnen Olga Zalesskaya (Minsk), Alexandra Arbatskaya (Moskau) und den Chor Towa-Jowa.

LaTinoConexión

Tino Eisbrenner & LaTinoConexión

Besetzung

  • Tino Eisbrenner, voc, g
  • Alejandro Soto Lacoste, g, key
  • Ernesto Villalobos, fl, g, key
  • Oliver Siegmann, b
  • Alvaro Recabarren, dr

Aktuelle CDs

Webseite

Alexandra Arbatskaya

Alexandra Arbatskaya

Alexandra Arbatskaya

Alexandra Arbatskaya ist eine Moskauer Sängerin, Dichterin und Komponistin. Sie schreibt Lieder, seit sie fünf Jahre alt war. Ihr vielschichtiger Weg in der Musik von der Klassik über Reggae bis hin zum Jazz sowie ihre Begeisterung für Poesie und Philosophie haben ihren eigenen Stil geprägt – melodische, polyrhythmische Neoklassik für Klavier mit emotionalen, bildhaften Texten. Sie tritt mit Partnern und Bands in unterschiedlicher Besetzung auf, experimentiert gern und lässt sich in der Musik von Rachmaninow, Bach und Sting inspirieren und in der Poesie von Rilke, Chlebnikow und Mandelstam.

Aktuelle CD

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Olga Zalesskaya

Olga Zalesskaya (Foto: Serge Serebro)

Olga Zalesskaya (Foto: Serge Serebro)

Olga Zalesskaja wurde in Witebsk geboren. Dort absolvierte sie die Musikschule im Fach Klavier. 1987 kam sie zum Autorenlied und gewann 1988 und 1990 Preise bei Festivals in Litauen und der Ukraine. Ab 1990 brachte sie verschiedene Alben als Musikkassetten heraus, 1995 einen Gedichtband, im Jahre 2000 einen Sammelband mit Gedichten und Liedtexten sowie in Moskau eine CD. Von Hause aus Journalistin, ist sie auch Veranstalterin und Jurymitglied verschiedener Festivals sowie Beraterin eines Liedermacherprogramms im Belarussischen Funk und Fernsehen.

Aktuelle CD

Towa-Jowa

Towa-Jowa

Towa-Jowa

“Towa Jowa” heißt es im Refrain eines russischen Songs – aber was bedeutet es? So genau weiß das niemand. Eine Erklärung ist, dass sich so für die einen die Sprache der anderen, die sie nicht bzw. nur teilweise verstehen, anhört. Towa-Jowa beschäftigt sich mit authentischen russischen und ukrainischen Volksgesängen und singt diese seit vielen Jahren voller Leidenschaft und unter musikethnologischen Prämissen. Wenn Towa-Jowa singt, dann geschehen viele Dinge gleichzeitig, beispielsweise entstehen Dialoge und eine musikalische Unterhaltung mit Tino Eisbrenner – towa-jowa-mäßig.

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Vorschau: Liederpodium 2017

Das Liederpodium bietet auch in diesem Jahr wieder eine Gelegenheit, in kompakter Form neue Künstler und Ausschnitte aus Programmen bekannter Musiker kennenzulernen. Am Sonntagnachmittag stehen sechs Vertreter des Liedermachergenres auf der Bühne der Jugendtheateretage und stellen in knapp halbstündigen Ausschnitten ihre Werke vor.

tippel orchestra                                                                                                      

Das tippel orchestra besteht aus immer wieder wechselnden Mitgliedern, die mal zu zweit oder zu dritt und diesmal zu viert auftreten. Alle leben in Berlin und stehen nicht hauptsächlich auf der Bühne. Die szenischen Lesungen und Liederabende, die sie als tippel orchestra in unregelmäßigen Abständen entwickeln und aufführen, bilden einen Querschnitt aus politischer Theorie, Praxis, Literatur und Musik und: tippel orchestra.

Bert Kartesas

Bert Kartesas & Miksĉifona

Bert Kartesas & Miksĉifona

Der Berliner Liedermacher Bert Kartesas und das im Sommer 2015 neu gegründete Musikduo „Miksĉifona“, Flora E. Bernhagen (Buchautorin) und Ralf Neubauer (Filmemacher) mit ihren genreübergreifenden Songs trafen sich und fanden sich mit ihren politischen Liedern. Nunmehr gemeinsam, mit satirischen Texten von Bert Kartesas, greifen sie die Not aus Vertreibung und die Berliner Gentrifizierung auf. Denn „für den Luxus von Wenigen werden viele ihrer Möglichkeiten und Hoffnungen beraubt“. Warum? Dieser Frage gehen Kartesas und Miksĉifona in ihren Liedern nach. Die Hoffnung auf eine Selbsterkenntnis des Menschen ist der Grundton von Text und Musik.

Heike Mildner

Heike Mildner (Foto: Ingo Dietrich)

Heike Mildner (Foto: Ingo Dietrich)

Mit fünf lernte sie Geige spielen, später kam die Gitarre dazu. Die Geige wäre wohl irgendwann in der Ecke gelandet, hätte es nicht den Singeclub am Institut für Lehrerbildung in Schwerin gegeben. Für die „Sturmvögel“ lernte sie, auf der Geige zu improvisieren und sich mit Liedern auszudrücken – zunächst in den Liedern anderer, später durch die Vertonung der Texte von Freunden, die die Veränderungen Ende der 80er Jahr in der DDR spiegelten. Nach der Wende wurde die Geige elektrisch verstärkt und immer wieder expressiv zur schrägen Musik der Berliner Band „Wund- und Spritzköpfe“ zersägt. Außerdem entstanden leise Lieder in drei- und vierstimmigen Sätzen für die a-cappella-Gruppe „vocaLiesen“.

Nach zusätzlichem Musik- und Kulturwissenschaftsstudium schaffte Heike Mildner den Quereinstieg als Journalistin, das Wort lief der Musik den Rang ab. Seit knapp zehn Jahren ist sie vor allem in den ländlichen Räumen im Osten Deutschlands journalistisch unterwegs. Und was beruflich in Reportagen und Porträts mündet, wird manchmal zu einem neuen Lied. Etwa ein Dutzend sind bisher entstanden. Sie handeln vom Leben und Arbeiten auf dem Land und von den Menschen, denen man dort begegnen kann. Im November 2016 bekam sie auf dem Hoyerswerdaer Liederfest den Publikumspreis, die „Hoyschrecke“.

Calum Baird

Calum Baird

Calum Baird

ist ein junger Liedermacher aus Edinburgh. Sein Stil speist sich aus Folk-Blues-Wurzeln, die Texte sind häufig Reflektionen aus politischen Erfahrungen und Beobachtungen. 2014 erschien seine erste CD, von den „Music News Scotland“ mit dem Attribut „Dylan-esque“ versehen. Seitdem teilte er die Bühne mit legendären  schottischen Sängern wie Dick Gaughan, Arthur Johnston, Ewan McLennan u.a. und beteiligte sich erfolgreich an einem schottlandweiten Musikwettbewerb.

2015 folgten das Album „No Right Turn“ und eine Konzerttournee zunächst durch ganz Schottland, 2016 dann auch in andere europäische Städte. Zum 50. Geburtstag der sozialistischen Tageszeitung „The Morning Star“ entstand sein Song „The Ever Willing Soldier“. Seine CD wurde nominiert für den „Scottish Album Of The Year Award“.

Hornberger

Hornberger

Hornberger

Der 1959 geborene Berliner (heute Potsdamer) ist neben mehreren „bürgerlichen“ Berufen als Songpoet, Schriftsteller und „Kleinkünstler“ (mit 1,63 m) unterwegs.  Seine Bühnenprogramme speisen sich dementsprechend sowohl aus seinem literarischen als auch seinem musikalischen Schaffen. Rezensenten bescheinigen ihm dabei, „… mit der Sprache fantastisch und gekonnt umzugehen…“, mit einer Musik, „…die macht Spaß, kommt pfiffig daher“. Die Rhein-Main-Zeitung fasst es zusammen als „… bissig-ironische Dialektik in sprachlich filigraner Weise“. Beim 5. Liedermachertreffen in Hoyerswerda 2001 wurde er Jurypreisträger der „Goldenen Hoyschrecke“.  Seit 1991 erschienen 8 Tonträger.

FloBêr

FloBêr

FloBêr

Die Musik von FloBêr ist eine Melange aus Chanson, Folk, Pop und Gypsyswing. Die Lieder erzählen vom Fernweh und vom Feiern, von den Freuden und Widrigkeiten des Lebens – mal sehnsuchtsvoll poetisch, mal kabarettistisch und selbstironisch.

Die beiden Liedermacher und Sänger Florian Krämer (git) und Bernard P. Bielmann (akk) haben mit ihren Liedern unter anderem auf der legendären Burg Waldeck beim Peter-Rohland-Singewettstreit Erfolge gefeiert. Auf ihrem ersten Album und live werden sie von Andreas Albrecht (perc) und Max Johannson (bass) begleitet.

  • Florian Krämer – Voc/Git
  • Bernard P. Bielmann – Voc/Acc
  • Andreas Albrecht – Perc
  • Max Johannson – Bass
  • flober.eu
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Vorschau: Liederkino 2017

Deutsches Rundfunkarchiv

In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rundfunkarchiv

Zu den Veranstaltungen des Festivals mit freiem Eintritt gehört wie in jedem Jahr das Liederkino, welches am Freitag und am Samstag besucht werden kann.

Hier zeigen wir Ausschnitte aus Sendungen des DDR-Fernsehens mit Reinhold Andert, Brigade Feuerstein, Kurt Demmler, Folkländer, Karls Enkel, Jahrgang 49, Klaus-Renft-Combo, Liedehrlich, MTS, Oktoberklub, Schicht, Songgruppe der TU Dresden, Spartakus, Barbara Thalheim u.a.; 45 Minuten

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Vorschau: Festival Musik und Politik 2017

Das Festival Musik und Politik bietet vom 24. bis 26. Februar 2017 zum achtzehnten Mal eine spannende Mischung aus Konzerten und Dialogen in der Berliner WABE und der danebenliegenden Jugendtheateretage. Wie immer wird sowohl ein Blick zurück in die eigene Geschichte geworfen als auch die aktuellen Liedermacher- und Folkszene beleuchtet.

Der historische Teil des Festivals steht diesmal unter dem Motto »Enkel und anderes Folk – Umbrüche in den 70ern«. Es geht um die DDR-Liedszene ab 1973. Die Singebewegung erlebte damals ihren Höhepunkt und kam dann in die Krise. Eine differenzierte Liedszene mit Folkmusik, Liedertheatern und Liedermachern entstand. Wie Folkländer, Karls Enkel, Schicht, Brigade Feuerstein und andere nach neuen Wegen suchten und ausprobierten, was »ging« und was »nicht ging«, werden Reinhold Andert, Elke Förster (ehemals Brigade Feuerstein), Wolfgang Leyn, Steffen Mensching und Bernd Rump diskutieren. In einem anschließenden Konzert werden außer den Genannten auch Elke Schmeckenbecher (ehemals Karls Enkel) und das Duo Sonnenschirm auftreten.

Der Rockpoet Tino Eisbrenner (ehemals Frontmann der DDR-Popband Jessica) hat sich in den letzten Jahren der Liedermacherszene angenähert. Im Herbst 2016 war er an einem Vysotsky-/Okudshava-Programm mit Künstlern aus mehreren osteuropäischen Ländern beteiligt. Im Konzert »Imagine – Musik statt Krieg« sind bei ihm u.a. die Sängerinnen Alexandra Arbatskaya (Russland) und Olga Salesskaja (Belarus) zu Gast.

Im Konzert »Liederbestenliste präsentiert« stellt der mehrmalige Liederpreisträger Danny Dziuk (2002, 2009) sein jüngstes Album »Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer« vor. Mit dabei sind Künstler, die 2016 ausgezeichnet wurden, so Nadine Maria Schmidt mit dem Förderpreis der Liederbestenliste und das Duo Simon & Jan mit dem Förderpreis des Deutschen Kleinkunstpreises und dem Bayrischen Kabarettpreis.

Beim »Liederpodium« stellen Liedermacher und Sänger ihr aktuelles Repertoire vor, darunter Calum Baird, Singer-Songwriter aus Edinburgh, die Berliner Band FloBêr, Hornberger, Heike Mildner, Bert Kartesas und das tippel orchestra.

Foto: Thomas Neumann

Foto: Thomas Neumann

 

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Johanna Zeul präsentiert: Lieblingsbühnentiere

Am 1. Dezember 2016 gibt es in der WABE (auch traditionelle Hauptspielstätte unseres Festivals) ein Konzert, auf das wir gerne hinweisen. Die Besetzung lässt einen unterhaltsamen, bissigen, witzigen und tiefgängigen Liederabend der Meisterklasse erwarten.

“Lieblingsbühnentiere”

Das Energiebündel Johanna Zeul moderiert durch den Abend und stellt ihre Lieblingsrampensäue- und Schweine vor:

Johanna Zeul hat befreundete Kollegen aus Pop und Kleinkunst eingeladen, um einen unvergesslichen, vielseitigen Abend mit viel Spaß und Tiefsinn zu feiern. Hoher Unterhaltungswert. Bunte, unterschiedliche Schubladen. Starke Persönlichkeiten mit starken Liedern. Die Reihe startete im Frühjahr 2016 erfolgreich im gemütlichen Zimmer 16 in Pankow, die zweite Staffel findet nun in der WABE in  der Danziger Str. 101 statt.

Lassen Sie sich infizieren von den Lieblingsbühnentieren!

Tickets gibt es HIER IM VORVERKAUF.

Die Lieblingsbühnentiere von Johanna Zeul

Die Lieblingsbühnentiere von Johanna Zeul

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Tobias Thiele – Release-Konzert

Tobias Thiele

Tobias Thiele

Der junge Liedermacher Tobias Thiele aus Berlin feiert am 28.9.2016 im Grünen Salon sein Release Konzert zu seinem Debütalbum „Unerhört“.

Er bewegt sich zwischen Fantasie und Realität, Freude und Trauer, Krieg und Frieden, zwischen Havanna und Berlin. Er singt von Träumen und Utopien, von der Zeit, die nicht alle Wunden heilt, von tausend Worten, die im Kopf herumschwirren und einem doch nichts sagen, vom manchmal notwendigen „Dinge-vor-sich-herschieben“, vom Wälzen der Geschichtsbücher, um sich zu erinnern, um zu vergessen was heute passiert, vom Geld und von den vielen Meilen, die man gehen muss auf der Suche nach der Liebe.

Special Guests: Fargo, Premium (Die Schlechten Ideen), Johannes Fischer (BSO-Berliner Streichorchester), Nicolas Miquea, Feo