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Rückblick und Planungen

Der Berliner Verein “Lied und soziale Bewegungen e.V.” beriet auf seiner Jahreshauptversammlung am 15. Mai 2014 über seine weitere Arbeit. Im letzten Jahr waren die Büroräume des Vereins nach 15 Jahren überraschend gekündigt worden. Die Archivbestände sind jetzt auf mehrere Standorte verteilt, was die Vereinsarbeit erschwert. Der Internetauftritt soll demnächst optimiert werden, insbesondere um mehr Archivbestände zugänglich zu machen (Beispiel: das Liedblattarchiv).

Der Verein hat bisher 13 Ausstellungen zu verschiedenen Themen erarbeitet. Die Ausstellung “This Land Is Your Land. Woody Guthrie 100. Leben und Werk” von 2012 wurde auch in Englisch und Französisch produziert. Die Französischsprachige Fassung wurde jetzt noch mal neu gedruckt und wird 2014 an verschiedenen Orten in Frankreich gezeigt.

Im Februar erstmals vorgestellt (beim Festival Musik und Politik in Berlin) wurde die Ausstellung “Lieder und Leute, DDR 1964-1990“, eine Chronik der Liedermacher- und Singebewegung in der DDR. Sie geht jetzt auf Tour durch Deutschland. Geplant sind u.a. Hängungen beim ND-Pressefest im Juni und bei der Hoyschrecke im November. Die Ausstellung “Zeitzeichen – Lieder für alle, die alles wagen” ist unter anderem im August im Berliner Nachbarschaftszentrum “Altes Lazarett” zu sehen. Interessierte Veranstalter können die Ausstellungsbögen beim Verein ausleihen.

Zum fünfzehnten Mal fand im Februar dieses Jahres das Festival Musik und Politik statt. Mit dem Schwerpunkt “Liederspuren”, der Grenzgänger-Premiere “1914 – Maikäfer flieg!” und anderen Veranstaltungen war es sehr erfolgreich, hat aber auch gezeigt, dass die personellen Ressourcen des Vereins knapper geworden sind. Heftig debattiert wurde daher, ob es 2015 überhaupt wieder ein Festival geben könne. Man entschied sich dafür. Es soll in konzentrierterer Form als bisher am letzten Februarwochenende stattfinden.

Als 1. Vorsitzender des Vereins wurde Lutz Kirchenwitz wiedergewählt.

Festival Musik und Politik

Bericht: Dr. Lutz Kirchenwitz / Foto: Thomas Neumann

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