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Friedensfestival Berlin 2010 am Brandenburger Tor

Friedensfestival 06. bis 08. August 2010 am Brandenburger Tor: hochkarätige Politiktalks, 100 Informationsstände sozialer, entwicklungspolitischer und ökologischer Organisationen, Live-Musik aus 39 Nationen am Brandenburger Tor.

Das “Friedensfestival Berlin” findet am ersten Augustwochenende am Brandenburger Tor/Straße des 17. Juni in Berlin statt. Es bietet Platz für Podiumsdiskussionen, Auftritte von namhaften Künstlern und zahlreiche Informationsstände.

Politiker, Unternehmer, Journalisten, Wissenschaftler und engagierte Menschen referieren über Projekte, die aus klassischen Argumentationsstrukturen ausbrechen und Wirtschaft mit Sozialem sowie Fachkompetenz mit Empathie verbinden.

Das Festival wird trotz seiner Größe ehrenamtlich und nicht kommerziell organisiert.
Anmeldungen von engagierten Vereinen (NGO) werden noch angenommen; ein Vernetzungstreffen findet im YAAM am 30. Juli von 18.00 – 22.00 Uhr statt (Stralauer Platz 35, 10243 Berlin).

Weitere Informationen auf www.friedensfestival.org

Kontakt:
Friedensfestival Berlin 2010
Ina Edelkraut
Marienburger Straße 33 / QF2
10405 Berlin
030 3744 3270
friedensfestival@berlin.de
www.friedensfestival.org

19.9. – Künstleraktionstag Thälmannpark

Der Kampf um die Kultureinrichtungen im Thälmannpark im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg geht weiter. Das Aktionsbündnis Berliner Künstler hat bereits über 1.000 Unterstützer, viele davon prominente Musiker, Autoren, Schauspieler und andere Kulturschaffende. Der Kampf um die wichtigen Kulturstandorte im Thälmannpark wird vom Aktionsbündnis bereits seit Monaten geführt (Informationen dazu auf der Webseite); am 19. September findet ein Künstleraktionstag statt.

Programmausblick:

14.00- 24.00 Uhr/ Galerie parterre:

Ausstellung „Die grüne Tür“: Klaus Werner in Berlin

16.30 Uhr / vor Galerie und WABE:

Rakatak (Percussionband)

17 Uhr / Jugendtheateretage – Podiumsdiskussion: „Wieviel kommunale Kultur wollen / können / müssen wir uns leisten?“ Berliner Politiker diskutieren mit Künstlern und dem Publikum über die Kultursituation in unserer Stadt. Moderation: Petra Schwarz (Eintritt frei)

Gäste: André Schmitz (angefragt, Staatsekretär für Kultur in Berlin), Dr. Michail Nelken (Kulturstadtrat Pankow, Linke), Alice Ströver (MdA, Bündnis90/ Grüne), Dr. Uwe Lehmann- Brauns (angefragt, MdA, CDU), Brigitte Lange (angefragt, MdA, SPD), Dr. Martin Lindner (angefragt, MdA, FDP), Stefan Liebich (Linke), Bettina Wegner (Liedermacherin), Prof. Susanne Binas-Preisendörfer (Musik- und Kulturwissenschaftlerin), Ralf R. Ollertz (HALLE TANZBÜHNE BERLIN), Heinz Havemeister (Musiker, Autor). Weitere Künstler sind angefragt.

20.00 Uhr / TuD – Am Anfang heiß ich Ende

Das HOR- Künstlerkollektiv präsentiert ein fantastisches visuelles Hörtheater mit Texten von Michael Ende

Eintritt 8 € / erm. 5 €

18.30 Uhr / WABE – Open End,

u. a. mit: Axel Prahl, Maria Simon und Bernd M. Lade mit der Band „Ret Marut“, Tom Jahn – Theatersport, Käthe Reichel, Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot, Nadja Engel und Axel Werner lesen aus „Wolokolamsker Chaussee“ von Heiner Müller, Der Narr, Daniel Hilpert und Band, IG Blech, frieddrums, muSix, Nino Sandow, Bettina Wegner, Jürgen Walter, der Chor des ehemaligen Erich- Fried- Gymnasiums und viele andere, Moderation: Walfriede Schmitt

Aktionsbündnis Berliner Künstler

Solikonzert mit DOTA und JEAN LEMON

Geld oder Leben

Geld oder Leben

Vor etwa zwei Jahren hängte eine Gruppe junger Menschen große Transparente an den Reichstag in Berlin. Damit wollten sie ihr mangelndes Vertrauen in den heutigen Politikbetrieb demonstrieren und für ihre Visionen einer gerechteren Gesellschaft werben, in der der Mensch nicht als Humankapital, sondern als Persönlichkeit gilt. In ihrem Blog ist dazu einiges zu lesen. Die Folge dieser friedlichen Aktion waren freilich ein Prozeß und Strafbefehle, denn die Besteigung des Reichstages gilt als Hausfriedensbruch.

Am 30. Juli findet im Berliner Klub KATO ein Solikonzert mit Dota und Jean Lemon statt, dessen Erlöse helfen sollen, die juristischen Folgekosten zu begleichen.

Im Einsatz für einen Kulturstandort

Brief des Vereins “Lied und soziale Bewegungen e.V.” an die BVV-Fraktionen Die Grünen und SPD sowie an den Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow

Betreff: Kulturensemble am Thälmannpark – Konzeption

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit nunmehr zehn Jahren führen wir im Kulturareal Thälmann-Park das internationale Festival Musik und Politik durch. Künstler aus Argentinien, Chile, Frankreich, Italien, Russland, Südafrika, den USA und anderen Ländern haben bereits mitgewirkt und aus Deutschland bekannte Künstler wie Konstantin Wecker und Die Goldenen Zitronen sowie junge Nachwuchsmusiker wie Dota die Kleingeldprinzessin und Mellow Mark.

Das Genrespektrum reichte von Folk und Chanson über Rock und HipHop bis Avantgardemusik und Performancekunst. Die Festivals umfassten Konzerte, Workshops, Filme und Ausstellungen, und das Kulturareal Thälmann-Park bot mit seinen verschiedenen Räumlichkeiten dafür ideale Bedingungen.

Dank eines Kooperationsvertrages mit dem Kulturamt und der sehr guten und qualifizierten Unterstützung durch die verantwortlichen Mitarbeiter des Kulturamtes konnten wir diese Möglichkeiten bisher in idealer Weise nutzen.

Wir fürchten, dass das nicht mehr möglich sein wird, wenn mehrere Kinder- und Jugendprojekte aus dem Eliashof in den Thälmann-Park verlagert werden sollen. Bedauerlicherweise wird hier eine Konkurrenzsituation zwischen unterschiedlichen Strukturen und Konzepten kultureller Arbeit geschaffen, die sich nicht ausschließen, sondern ergänzen sollten. Gibt es wirklich keine Alternativen? Wir fordern Sie auf, keinen Beschluss zu fassen, der eine Verdrängung bestehender Kulturangebote zur Folge hätte.

Lied und soziale Bewegungen e.V.

Lutz Kirchenwitz

Für den Vorstand

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