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Festivalvorschau Teil 12 – Kabarett beim Festival

Nach mehrjähriger Pause gibt es im diesjährigen Festival wieder einen eigenen Abend für das (Musik-)Kabarett. Schon am Eröffnungstag des Festivals wollen wir die Stimmung etwas auflockern und laden daher zwei höchst etablierte und dennoch völlig unverbrauchte Ensemble auf die WABE-Bühne:

Schwarze Grütze

Der Name Schwarze Grütze entstand irgendwann im letzten Jahrtausend auf Grund der Doppeldeutigkeit des Wortes Grütze: Nämlich einerseits Scharfsinn und andererseits Blödsinn, abgelöscht mit einem guten Schuss schwarzen Humors.

Schwarze Grütze

Schwarze Grütze

Den verbalen Attacken von Stefan Klucke (Jahrgang 1971) und Dirk Pursche (Jahrgang 1969) entgeht so gut wie kaum etwas. Im Vordergrund steht nicht die aktuelle Politik. Der Schwarzen Grütze geht es um das wahre Leben mit all seinen Facetten. Augenzwinkernd werden Themen wie Anarchie, Mobbing, Gema und Arzneimittelmissbrauch behandelt und genussvoll durch die Grütze gezogen. Die aberwitzigen Ratschläge zum Alltag und die skurrilen Lösungen verzwickter Probleme treffen mitten ins Schwarze. Der tägliche Informationsstrudel wirbelt uns im Kreis herum. Im Oberstübchen ist Jahrmarkt, und unser Kopfsalat springt im Quadrat. Jeder scheitert daran auf seine  Weise. Die Schwarze Grütze legt im aktuellen Programm TabularasaTrotzTohuwabohu den musikalischen Zeigefinger genau in diese Wunde.

Die Schwarze Grütze ist zu sperrig für die gängigen Schubladen und deshalb nur selten in den bekannten TV-Formaten vertreten. Zum Glück gibt es aber die Kleinkunstbühnen. Dort ist die Schwarze Grütze zu Hause und läuft zur Höchstform auf. Ihre Programme sind eine Mixtur aus Anarchie-Clownerie, Politkabarett, Zoten, hochgeistigen Ergüssen, unerwarteten Stilbrüchen und schwarzem Humor.

„Es ist ein Heidenspaß, auch für Christen.“ WAZ, 04.12.2012

Duo Sonnenschirm

Dieter Beckert (Jahrgang 1950), erlitt 1967 seine erste Alkoholvergiftung anlässlich der Schulabschlussfeier der 10. Klasse. Jürgen Wolff (Jahrgang 1953) kaufte sich 1969 für 530 Mark der DDR einen Stern-Transistorempfänger. Diese zwei Schlüsselerlebnisse führten dazu, dass beide Herren zunächst 1973 an den Weltfestspielen in Berlin teilnahmen.

Duo Sonnenschirm

Duo Sonnenschirm

Kurz darauf, im Jahr 1986, riefen sie das gemeinsame Kunstprojekt der Mefistos ins Leben, aus dem drei Muggen später das Duo Sonnenschirm wurde. Das Duo Sonnenschirm feiert im März 27 Jahre Bühnenpräsenz und 32 Jahre Duolektik, denn wo ein wenig Licht ist, ist auch viel Schatten und sind also jede Menge Sonnenschirme. Das aktuelle Motto lautet: Runter vom Sofa, zurück auf den Teppich!

Nach den ermüdenden Silberhochzeitsfeiern durchstreifen die beiden Herren nun wieder die Mühen der Ebene. Und dies tun sie ausschließlich und exklusiv im Dienste des Publikums vom Duo Sonnenschirm, dem einmalig-einzigen und besten, großartigsten und intelligentesten aller Publikümmer. Weiterhin werden all die wichtigen Botschaften  verkündet, die heute so rar geworden sind, aber einem lechzenden Publikum beim Überleben helfen. Denn wer weiß, was noch alles kommt: Erdbeben, Sturmwirbel, Hagelschläge, Dauerwinter, Hasengrippe oder Karnickelschnupfen. Alles Fragen, die das Duo Sonnenschirm eigens für seine Antworten formuliert hat.

„Es ist Poesie. Und die gießt das Duo Sonnenschirm bis heute aus vollen Kannen über sein Publikum aus.“ Folker, 5/2006

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Hanns Eisler – zwei Programmtipps

Für Freunde der Musik Hanns Eislers bieten die nächsten Tage in Berlin zwei interessante Veranstaltungen:

Imagineisler

Imagineisler
Der traditionsreiche Hanns Eisler Chor präsentiert in einem Programm „Chöre und Songs von Eisler und Lennon“. Was sich der österreichische Schönberg-Schüler und der Arbeitersohn aus Liverpool und Beatles-Mitbegründer musikalisch zu sagen haben, zeigt sich im Konzert:

  • 26. Januar 2013, 20 Uhr
  • JugendKulturZentrum PUMPE, Lützowstr. 42, 10785 Berlin
  • Kartenreservierung 030 – 26 48 48 30

Leitung: Christina Hoffmann-Möller und Susanne Jüdes
Klavier: Tina Paar
Gesangssolisten: Till Paar und Viola Bornmann
Gitarre: Christian Kullack
Stimmbildner: Nathalie Siebert, Ines Schumacher, Martin Netter

Von Hollywood nach Pankow

Hanns Eisler und die Frauen – ein musikszenischer Abend
Von Hollywood nach Pankow
Dieses Programm der Internationalen Hanns Eisler Gesellschaft verknüpft Briefmaterial von Hanns Eisler, welches erst seit kurzem zugänglich ist, mit Liedern zu einem musikszenischen Abend, in dem über die Persönlichkeit Hanns Eislers hinaus „das Zeitalter der Extreme“ (wie Eric Hobsbaum das 20. Jahrhundert nannte) erfahrbar wird. Nach Premiere und Gastspielen in Zürich erlebt das Musikprogramm vier Aufführungen in Berlin:

  • 7. und 8. Februar 2013, 20 Uhr
  • Clavier-Cabinett, Boxhagener Str. 111, 10245 Berlin
  • Kartenreservierung 030 – 294 2940

 

  • 9. Februar, 20 Uhr, 10. Februar, 19 Uhr
  • Schwartzsche Villa, Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin
  • Kartenreservierung c/o IHEG (030) 61 28 84 61

 

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Festivalvorschau Teil 11 – Die weißen Mäuse des Milton Friedman

Achtung: Gesprächsrunde fällt wegen Erkrankung aus!

Die weißen Mäuse des Milton Friedman. Pinochets Chile – Labor des Neoliberalismus

Kundgebung für Allende

Kundgebung für Allende

Gespräch mit:

Die von Friedrich Hayek, Milton Friedman und anderen Ökonomen nach dem 2. Weltkrieg begründete Theorie des radikalen Marktliberalismus, konzentriert an der Universität Chicago, fand unter Pinochet ihre weltweit erste  Anwendung, noch bevor Reagan und Thatcher sie dann weltweit durchsetzen konnten. Das scheint heute fast vergessen.

Damals waren mehrere Absolventen Friedmans nach Chile gegangen und gelangten in wichtige Positionen (die „Chicago Boys„). Politische Repression ging also offenbar mit massivem wirtschaftlichen „Umbau“ einher. Wie hat das Chile verändert? Wie haben Chilenen es erlebt? Wie wirkte es auf die Welt? Was hat das mit der heutigen Krise zu tun?

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Festivalvorschau Teil 10 – Ein unvollendetes Lied

„Ein unvollendetes Lied. Kultur und Musik in Chile – 1973 und 40 Jahre danach“

Victor - ein unvollendetes Lied

Joan Jara: Victor – ein unvollendetes Lied

Gespräch mit:

  • Hernán Gomez (Quilapayún)
  • Pascuala Ilabaca
  • Peter B. Schumann (Publizist)
  • u.a.

Moderation: Petra Schwarz

Das Gespräch beleuchtet das gesellschaftliche Leben, Kultur und Kunst im Chile unter der Allende-Regierung zu Beginn der 70er Jahre und was sich mit dem Putsch Pinochets am 11. September 1973 veränderte.

Wie Tausende andere Chilenen wurde Víctor Jara, „die Stimme Chiles“, in diesen Tagen verhaftet. Am 16. September wurde er im Stadion von Santiago erschossen. Hernán Gomez Larenas kennt ihn aus seiner Zusammenarbeit bei Quilapayún, war zum Zeitpunkt des Putsches im Ausland und lebte dann im Exil. Pascuala Ilabaca, eine der Protagonistinnen der „Neuen Barden Chiles“, fühlt sich von Jara beeinflusst und verehrt Violeta Parra. Der Publizist Peter B. Schumann verfolgt die Entwicklungen in Chile seit Jahrzehnten und weiß als europäischer Beobachter ein lebendiges Bild des Andenlandes zu zeichnen.

Das Gespräch wird in deutsch und spanisch geführt und simultan übersetzt.

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung

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Auf dem Laufenden bleiben

Unsere hier veröffentlichten Neuigkeiten zum Festival kann man auch abonnieren. Mit einem Feedreader gibt’s die News in Echtzeit, ebenso über Twitter. Wer möchte, kann die Nachrichten auch als Newsletter per Mail erhalten.

Heute jedoch hat unser kleiner Fehlerteufel zuviel des Guten getan: nicht nur aktuelle Nachrichten zum Hip-Hop-Konzert „Reaching Into Your Brain“ und zu unseren Downloadangeboten wurden per Mail versendet, sondern auch zahlreiche ältere Nachrichten aus dem Jahr 2012.

Diese Informationsredundanz bitten wir zu entschuldigen.

RSS-Feed Twitter Newsletter

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Veränderungen sind etwas Gutes

Der Satz „Änderungen vorbehalten!“, der jedes Festivalprogramm schmückt, beinhaltet meist eine Drohung: der Stargast wird nicht kommen, der Veranstaltungsort ist abgebrannt,  die Festivaldauer wird gekürzt. Auch unsere Planung ist Änderungen unterworfen; eine schlechte Nachricht ist dies jedoch nicht.

Die gemeinsam mit „Helle Panke e.V.“ geplante Veranstaltung im //:about blank wird nicht nur länger, sondern auch preiswerter. Sie beginnt viel früher und bekommt zudem einen neuen Titel. Hier die aktuellen Infos:

“Reaching into Your Brain” (BadKat)

Lady K

Lady K

Conscious-HipHop-Abend

Hiphop wird fast ausschließlich als Jugendkultur mit sexistischen Gangster-Allüren wahrgenommen. Der Erfolg dieses Genres wiederum ist nicht unwesentlich auf das öffentliche Interesse an genau solchen „Bösen Jungs“ zurückzuführen. Unbeachtet bleibt die Tradition des Hiphop, bei der mit Rap-Texten reale Lebenserfahrungen ausgetauscht werden und die Diskussionen über vorgetragene Einstellungen führt.

Wir wollen das Experiment wagen und die Bühne wieder freigeben fürs gereimte Argument und die geflowte Diskussion.

Mit dabei sind die Rapperinnen BADKAT und LADY K and FIREFLIES sowie das Duo KIKO KING & CREATIVEMAZE.

Im Anschluss legen DJs auf.

Reaching Into Your Brain

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Festivalvorschau Teil 9 – Film am Sonntag (WABE)

Víctor Jara – El Derecho de Vivir in Paz

Regie: Carmen Luz Parot
Originalfilm mit englischen Untertiteln
Chile 1999

Dieser Dokumentarfilm, gedreht 1999 und überarbeitet 2003 aus Anlaß des dreißigsten Jahrestages der Ermordung Víctor Jaras, ist die bis heute umfassendste Arbeit über das Leben des chilenischen Liedermachers und Sängers, der zum Symbol lateinamerikanischer Musik und Kultur geworden ist.

Ein Streifzug durch seine bäuerliche Kindheit, seine Jugend in einer Ortschaft am Rande von Santiago, seine Theaterarbeit, seine Laufbahn als Musiker, angeregt und gefördert von Violeta Parra, seine Leidenschaft und Hingabe für den Fortschritt – schließlich 1970 der Wahlsieg Salvador Allendes. Und dann die tödliche Niederlage: Allende stirbt in der Moneda,  Jara wird im September 1973 gefoltert und ermordet, ohne daß die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Seine Witwe muss wie viele andere das Land verlassen und vom Ausland her einen harten Kampf um sein Erbe führen. In Chile selbst wird es mit Füßen getreten und verboten.

Der Film zieht eine Parallele zwischen dem Leben Víctor Jaras und den gesellschaftlichen Veränderungen jener Jahre: der Landflucht in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts, dem unaufhaltsamen Wuchern der Armutsgürtel rund um die Hauptstadt, dem kulturellen Aufbruch in den Sechzigern, als die hervorragendsten Köpfe des Landes ihre Schöpferkraft entfalteten (Pablo Neruda, Violeta, Nicanor, Ángel und Isabel Parra, Roberto Matta, Raúl Ruiz …) und schließlich der Militärputsch von 1973, Machtmissbrauch, Staatsterrorismus und der Beginn eines Jahrzehnts völligen kulturellen Dunkelmännertums.

Víctor Jara - Kindheit Víctor Jara - Sänger Víctor Jaras Erbe

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Festivalvorschau Teil 8 – Film am Samstag (Jugentheateretage)

Rey Negro – Der Schwarze König

Sergio Vesely

Sergio Vesely

Musik-Dokumentarfilm, Deutschland/Chile 2003
79 Minuten

Sergio Vesely, Liedermacher und Geschichtenerzähler aus Chile, lebt seit 30 Jahren in Deutschland. Unter der Diktatur Pinochets verhaftet und gefoltert, entdeckte der damals 22jährige in den dunkelsten Zeiten seines Lebens die Kraft der Kunst. Eingesperrt in verschiedene Konzentrationslager und Gefängnisse, ließ er seinen Schmerz und seine ohnmächtige Wut in seine Musik einfließen. Doch seine Lieder sind mehr als versteckte Proteste oder bloße Anklage. Sie halfen ihm, stark zu bleiben.

2002 begibt er sich auf eine Reise in seine Vergangenheit. Er macht sich auf die Suche nach all den Menschen und Orten in Chile, die sein Leben und Schaffen für immer geprägt haben. Eine Reise zurück zu den Quellen seiner Lieder, begleitet vom Regisseur Winfried Oelsner.

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Festivalvorschau Teil 7 – Film am Samstag (WABE)

Erinnere dich mit Liebe und HassErinnere dich mit Liebe und Haß

Dokumentarfilm – DDR, 1974, Farbe + s/w, 40 Minuten

  • Regie: Jürgen Böttcher, Rolf Liebmann
  • DEFA-Studio für Dokumentarfilme
  • Drehbuch: Jürgen Böttcher, Rolf Liebmann
  • Kamera: Werner Kohlert, Bernd Mertens, Horst Simon
  • Musik: Chilenische Originalmusik und Pastorale von Bach
  • Standfotograf: Thomas Billhardt
  • Sprecher: Rolf Liebmann

 

Jürgen Böttcher (Foto: Franz Richter)

Jürgen Böttcher (Foto: Franz Richter)

Musik ist Revolution, die Revolution braucht Musik. Die chilenische Bewegung des neuen Liedes, „La Nueva Cancion Chilena“, reflektiert enthusiastisch die Visionen, sozialen Umwälzungen und politischen Ereignisse zu Zeiten Salvador Allendes und der Unidad Popular. Auf dem Berliner Festival des politischen Liedes 1971 begegnen die Filmemacher zum ersten Mal den bis heute noch bekannten chilenischen Musikern wie der Familie Violeta, Isabel und Angel Parra, den Gruppen Inti Illimani und Quilapayún.

Nur drei Jahre später, kurz nach den Geschehnissen im Palacio de la Moneda, suchen die Regisseure ernüchtert und voller Sorge erneut die Begegnung mit einigen der Musiker, mit denen, die sich ins Exil retten konnten. Montiert mit ausdrucksstarken Fotos und Szenen aus dem Film des chilenischen Regisseurs Patricio Guzmán „Das erste Jahr“ erzählen Böttcher und Liebmann von der Musik und ihrem Bezug zur Realität und jüngsten Vergangenheit. Am Schluss setzen die beiden ein Zeichen: Den Revolutionsklassiker „Panzerkreuzer Potemkin“ und die rote Fahne von Eisenstein zitierend, endet der Schwarz-Weiß-Film ganz in Rot – „Venceremos“, wir werden siegen. Diese Lieder waren auch die Begleiter der Friedensbewegung Anfang der 80er Jahre.

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Festivalvorschau Teil 6 – „Anarchie ist Nachbar – aber selten zu Hause“

Zum Konzert in der WABE am 23. Februar, ab 20 Uhr:

Yok

Yok

Yok spielt Songs, spricht Texte und zündelt dabei an der Musik.

Er singt und wütet sich durch die bitteren Realitäten einer Welt, die zerbricht, und versucht dennoch, den Weg einer emanzipatorischen Linken unbeirrt mitzugestalten. Die Texte verhandeln, ziehen Grenzen und Konsequenzen, treten weg und träumen vor. Die Musik will den Beton wegreißen, den die Menschen aufschichten.

Yok ist Taxifahrer, aber auch seit 1984 unermüdlich live mit Auftritten unterwegs. Von 1989 – 1994 hieß das „Quetschenpaua“, von 1995 – 1999 dann „Tod und Mordschlag“. Von 2001 – 2012 war er Teil des Musiktheaterkollektivs „Revolte Springen“ und pflegt heute das Motto TRÜMMER TRÄUME TRASH mit seiner Band „option weg“. Seine facettenreiche „Solo-pocketpunk-show“, in der auch Bassdrum und Hi-Hat zum Einsatz kommen, zeigt Subkultur plus Hirnmasse an Ukulele und Quetsche.

option weg

option weg

option weg machen Musik zwischen den Zeilen, und zwar mit Baß, Schlagzeug, Gitarre, Geige, Quetsche, ihren Stimmen und ihren Gedanken. Sie singen in mehreren Sprachen, por ejemplo about le gris de miasta. Das klingt hin und wieder tief und wetterfest, oft aber auch nach Punkrock, Waldameise und Tanzbein. Eigentlich ist das der Soundtrack für einen Tag, der noch kommt.

option weg selbst wiederum kommen aus Berlin und außerdem aus allen Bereichen der linken Subkultur.

Ohne Spaß geht gar nichts. Ohne Hirn auch nicht. Anja, Moni, Steffen und Yok suchen eine Antwort in Blau.

Früchte des Zorns

Früchte des Zorns

Wer Früchte des Zorns noch nicht kennt, sollte sich nicht vom Namen in die Irre führen lassen. Denn obwohl der Bandname schwer nach Krachmusik klingt, erwartet einen genau das Gegenteil. Die drei BerlinerInnen spielen ein Akustikset, das sich musikalisch  irgendwo zwischen Antifolk und Kleinkunstpunk einordnen lässt.

Ihre Musik ist sehr emotional, persönlich und voller Sehnsucht nach einem besseren Leben. Sie berührt tief und schüttelt vergessene Träume wach – mal schmerzhaft, mal zärtlich und einfühlsam – auf der Suche nach Veränderung und einer radikalen Umwälzung der gesellschaftlichen Verhältnisse. Musikalisch bestückt mit ausdrucksstarken Stimmen, getragen von Gitarre, Geige, Posaune, Glockenspiel und Schlagwerk.

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Festivalvorschau Teil 5 – „Back from the stars – Hip-Hop rematerialized“

Wichtige Änderungen und Ergänzungen zu dieser Veranstaltung finden sich HIER!

Rap scheint es in der heutigen (Sub-)Kulturlandschaft gleich zweimal zu geben: Beachtung finden vor allem Künstler, die Wert auf provokante Texte und ausgefeilte Reimstruktur legen. Anderen geht es in ihrer Lyrik um Inhalt und Aussage – was meist nur entsprechend interessierte Kreise zur Kenntnis nehmen. Als Ende der 1980er, Anfang der 1990er Jahre eine europäische Hiphopszene entstand, war eine solche klare Trennung noch nicht abzusehen. Über Raptexte tauschten Jugendliche ihre Erfahrungen aus, was ganz von allein zu Diskussionen über die vorgetragenen Lebensentwürfe und Einstellungen führte.

Foto: Tim Caspary / pixelio.de

Foto: Tim Caspary / pixelio.de

Viele wurden so politisiert, ohne Lesekurs oder Mitgliedschaft in einem Verband. Die linke Szene leistete mit ihrer Infrastruktur oft nötige Schützenhilfe und bekam dafür die Solidarität der Musiker und ihrer Fans. Das klappte über Ländergrenzen und Sprachbarrieren hinweg, damals noch ganz ohne Internet. Starkult, wie er heute im Rap zelebriert wird, wäre schon aufgrund des geringen öffentlichen Interesses fehl am Platz gewesen. Es war eine Kultur in erster Person, mit Musik als gemeinsamer Plattform.

Gute alte Tage kehren bekanntlich nie wieder. Und so werden sich auch die Pioniertage des Hip-Hop nicht einfach mit politischem Willen zurückholen lassen. Trotzdem wollen wir im Rahmen des Festivals Musik und Politik nach diversen Hip-Hop-Konzerten der Vorjahre wieder die Bühne freigeben fürs gereimte Argument und die geflowte Diskussion. Im Anschluss bieten die DJs des ://about blank reichlich Möglichkeit, die Hüften und Beine zu schwingen. Wir sind frohen Mutes, dass mehr daraus erwächst. Und natürlich, dass ihr dabei seid.

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Festivalvorschau Teil 4 – Festival-Treff in der „Jugendtheateretage“

Festivalcafé

Ausstellung und Festivalcafé

Die Jugendtheateretage (ehemals „ZwiEt“) ist Bestandteil des Kulturareals im Ernst-Thälmann-Park. Während des Festivals nutzen wir die Räumlichkeiten als Galerie, Veranstaltungsort für Konzerte, Filmvorführungen und Podiumsdiskussionen, als Café und Treffpunkt. Hier kann man zwischen den Veranstaltungen in unserer Ausstellung stöbern, sich zum Gespräch und für Interviews verabreden.

Zum Festival 2013 zeigen wir dort ein Fries, zusammengestellt aus Liedblättern, die in der DDR-Zeitschrift „FF Dabei“ erschienen sind. Von 1967 bis 1979 wurde dort in Zusammenarbeit mit dem Jugendsender DT 64 wöchentlich ein Lied abgedruckt, welches zudem im Radio zum Mitschneiden gesendet wurde*.

Weitere Veranstaltungen in der Jugendtheateretage:

Freitag, 22.2., 17 Uhr
Occupy – wie weiter?
Michael Kleff (Journalist Bonn/New York) im Gespräch mit Rebel Diaz (USA) und Stephan Lindner (attac, Berlin)
Eintritt frei, Spenden erwünscht

Im September 2012 feierte die Occupy-Bewegung in New York ihren ersten Jahrestag. Mit dabei waren der Musiker Tom Morello (2012 auch beim Festival Musik und Politik in Berlin) und die New Yorker HipHopband Rebel Diaz. Mit ihr und Stephan Lindner von attac werden wir 2013 darüber diskutieren, was die Occupy-Proteste gebracht haben und wie es mit dieser Protestbewegung weitergeht.

Samstag, 23.2., 17 Uhr
Film: Rey Negro – Der Schwarze König
Regie: Winfried Oelsner, 2003
Eintritt frei, Spenden erwünscht

Sergio Vesely, Liedermacher und Geschichtenerzähler aus Chile, lebt seit 30 Jahren in Deutschland. Unter der Diktatur Pinochets verhaftet und gefoltert, begibt er sich 2002 auf eine Reise in seine Vergangenheit. Er macht sich auf die Suche nach all den Menschen und Orten in Chile, die sein Leben und Schaffen für immer geprägt haben. Eine Reise zurück zu den Quellen seiner Lieder, begleitet vom Regisseur Winfried Oelsner.

Und allzeit vom 21.-24.2.2013:
Treffpunkt und Gesprächsraum für Festival-Gäste und -Mitarbeiter

* Hallische Beiträge zur Zeitgeschichte, Seite 16

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Festivalvorschau Teil 3 – Which Side Are You On?

Konzert im Maschinenhaus/Kulturbrauerei:

in Kooperation mit “Helle Panke” e.V.

Mit Rainer von Vielen kommen vier Musiker aus dem Allgäu in die Hauptstadt, die in sechs Jahren 420.000 Kilometer gefahren sind und 600 Konzerte gegeben haben.
Rainer von Vielen (Gesang, Akkordeon), Mitsch Oko (Gitarre), Dan le Tard (Bass) und Niko Lai (Schlagwerk) wollten Brücken schlagen „… zum tieferen Verständnis einer Musik, die Genregrenzen sprengt und vielschichtig wieder versöhnt.“ Sie spielen Songs, die beim einstigen Soloprojekt Rainer von Vielen geboren wurden und über die Jahre mit der Entwicklung zur Band gereift sind.

Sie sind besonders und sie werben so:

„Mit den deutschen Bands, die wir gut finden, hat das wenig gemeinsam.“ (Spex, Martin Hossbach); „ Ich finde das furchtbar, mit dieser Musik möchte ich nichts zu tun haben.“ (Visions, Jan Schwarzkamp) oder „Ich hasse diese Band.“ (Dieter Bohlen).

Eine klare Ansage!

Rainer von Vielen

Rainer von Vielen

Unsere Gäste aus den USA sind Rodstarz (MC) und G1 (MC/ Produzent), zusammen:

Rebel Diaz,

die sich seit einigen Jahren nicht nur in der South Bronx einen Namen gemacht haben. Die beiden chilenischen Brüder wuchsen in Chicagos North Side auf.
Ihren ersten Auftritt hatten sie 2006 beim historischen Immigrants Rights March in New York City vor einer halben Million Menschen. Ihre Musik ist nicht „stricly revolutionary rap“, sondern beeinflußt von Boom Bap über Dirty South hin zu Südamerikanischem Folk. Der internationale Charakter ihrer Musik spiegelt sich nicht nur in den kritischen Lyrics wider, die soziale Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten sowie aktiven Widerstand thematisieren, sondern auch in ihrem Sound und ihren Live-Shows. Als “full time teaching artists” sprechen Rebel Diaz auch auf Tagungen, Konferenzen oder Projekten. Sie machen Workshops und performen an Universitäten und Schulen.

Rebel Diaz

Rebel Diaz

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Festivalvorschau Teil 2 – Víctor Jara presente

Quilapayún

Quilapayún

in Kooperation mit “Helle Panke” e.V. und HVD Berlin-Brandenburg

Chile ist – 40 Jahre nach dem Putsch gegen die Allende-Regierung – Schwerpunkt beim diesjährigen „Festival Musik und Politik“. Das Konzert „Víctor Jara presente“ zeigt, wie die Lieder Jaras, die die Militärdiktatur nicht – wie ihn – auslöschen konnte, weiter leben. An diesem Abend sind seine Songs in der „Homenaje a Víctor Jara“ von Quilapayún (feat. Alfonso Pacin und Romain Lecuyer) präsent, mit der die Gruppe seit einiger Zeit in Lateinamerika und Europa unterwegs und nun endlich auch in Berlin ist. Die Aufführung basiert auf Songs, die sie mit „Chiles Nationalpoeten“ gespielt haben, als er noch Leiter und Mitglied der Gruppe war. Zwischen den Stücken erzählen die „Quilas“ von wichtigen Momenten, die sie mit Víctor Jara erlebt haben und zeigen Dokumente aus dieser Zeit Mitte/Ende der 60er Jahre.

Stefan Körbel

Stefan Körbel

Stefan Körbel stand bereits beim 2. Festival des Politischen Liedes 1971 auf der Bühne, wo er auch erstmals QUILAPAYÚN erlebte. Seitdem ist er infiziert mit lateinamerikanischer Musik. Neben seinen eigenen Liedern und denen von Brecht und Dylan, Mühsam oder Lennon finden sich in seinem Repertoire so auch solche von  Mercedes Sosa, Silvio Rodriguez, Carlos Puebla und eben auch Victor Jara.

José Miguel Márquez

José Miguel Márquez

José Miguel Márquez gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten chilenischen Musikern. Er ist Gründungsmitglied der berühmten Gruppe Illapu und kann nach 35 Bühnenjahren auf Tourneen in 28 Ländern mit Konzerten im „Opera-House“ von Sydney, dem Pariser „Olympiav, der Frankfurter Oper und der New Yorker „Carnegie Hall“ zurück blicken. Während seines Aufenthaltes in Europa studierte er von 1985–1989 an der  Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. 1995 kehrte er für einige Jahre nach Chile zurück. Für seine erfolgreichen Kompositionen erhielt er mit Illapu acht Goldene und zehn Platin-Platten. José Miguel Márquez spielt 12 Instrumente und singt in zwei Sprachen.

Pascuala Ilabaca

Pascuala Ilabaca

Die junge Sängerin und Komponistin Pascuala Ilabaca beschließt den zweiten Teil des Konzerts. Als eine der Protagonistinnen der aktuellen Musikszene des Andenlandes, die mit ihrer Band Fauna einen tanzbaren Mix aus Folklore, Rock und Jazz auf die Bühne bringen wird, repräsentiert sie „Chiles Neue Barden“. 2008 erschien ihre erste CD mit dem Titel „Pascuala canta a Violeta“ – eine Hommage an die große Violeta Parra. „Violeta ist die Seele Chiles.“ sagt Pascuala. Mit diesem ersten Werk erreichte sie viele Leute in ihrer Heimat und schließlich sogar in Indien, wo sie bis 2009 für ein Jahr lebte und Gesang studierte. Ihr neues Album heißt „Busco Paraiso“ und steht seit seiner Veröffentlichung in Chile im Oktober 2012 auf Platz 1 der legalen Downloads.

Das Konzert wird moderiert von Petra Schwarz.

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Kartenvorverkauf zum Festival 2013

TicketsPünktlich zum Jahresbeginn startet der Vorverkauf für die Veranstaltungen des „Festivals Musik und Politik 2013“.

Eintrittskarten für die Konzertveranstaltungen in der WABE können Sie direkt bei uns erwerben oder die Vorbestellmöglichkeiten der WABE nutzen. Karten für die Konzerte im Maxim Gorki Theater und im Maschinenhaus erhalten Sie über die Kartenkassen der Veranstaltungsorte direkt bzw. über die Konzertkasse eventim.

Wir haben auf unserer Infoseite zum Kartenvorverkauf alle Direktlinks für Sie zusammengefasst.

Aufgrund der sehr unterschiedlichen Musikrichtungen und Veranstaltungsorte bieten wir kein Gesamtticket für das Festival an.

Tipp: traditionell gibt es bei unserem Festival auch einige Veranstaltungen mit freiem Eintritt, vor allem natürlich die Gesprächsrunden.

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Festivalvorschau Teil 1 – Die Veranstaltungsorte

Bevor wir an dieser Stelle in den nächsten Wochen sämtliche Künstler, Filme und Diskussionen des Festivals Musik und Politik 2013 ausführlich vorstellen, widmen wir uns zunächst den Veranstaltungsorten. Einige – wie die WABE oder die Jugendkulturetage – sind bereits langjährige Heimstätten des Festivals, andere Spielstätten ergeben sich aus unserer Programmplanung.

WABE Berlin

WABE Berlin mit Protestbanner

WABE

Die WABE entstand nach Abriss der IV. Städtischen Gasanstalt Prenzlauer Berg, auf deren Gelände in den 1980er Jahren neben einem Wohngebiet und Parkgelände (Ernst-Thälmann-Park) auch ein kommunales Kulturzentrum eingerichtet wurde. Ein Kulturhaus wurde im ehemaligen Verwaltungsgebäude eingerichtet, als neu gebauter Saal für größere Veranstaltungen ist die WABE 1986 eröffnet worden. Der Name ergab sich aus der ungewöhnlichen Bauform eines Oktogons. Die WABE bietet bis zu 400 Gästen Platz und ist aufgrund ihrer Ausstattung nicht nur für Konzerte, sondern auch für vielfältige weitere Nutzungen geeignet. Während des jährlichen Festivals Musik und Politik finden dort neben Musikveranstaltungen auch Podiumsdiskussionen, Filmvorführungen und Ausstellungen ihren Platz.

Jugendkulturetage

Der Kulturstandort im Ernst-Thälmann-Park bietet neben der WABE, Galerien, Ateliers und dem Theater unterm Dach auch Platz für die Jugendkulturetage (ehemals „ZwiEt“). Dieser Raum ist universell als kleiner Veranstaltungsraum mit Bestuhlung und Bühne, aber auch für Tanz- und Musikproben, Ausstellungen und Workshops nutzbar. Während des Festivals befindet sich dort unsere aktuelle Ausstellung, ein kleines Café und eine Musikbühne. Auch das Festivalbüro wird dort untergebracht.

KulturBrauerei (Foto: Kaspar Metz)

KulturBrauerei (Foto: Kaspar Metz)

Der gesamte Kulturstandort ist aufgrund von Berliner Sparzwängen immer wieder bedroht. Im vergangenen Jahr protestierte das „aktionsbündnis berliner künstler“ erfolgreich gegen die Schließung der WABE.

Maschinenhaus/KulturBrauerei

Das Maschinenhaus ist der „kleinere Saal“ des Kesselhauses auf dem Gelände der KulturBrauerei in Berlin-Prenzlauer Berg. Die KulturBrauerei wurde nach 1990 zu einem der bedeutendsten Kulturstandorte Berlins. Der raue, industrielle Charakter vieler Spielstätten auf dem Gelände passt zur „Szene“, auch das Maschinenhaus will seine Herkunft aus der Industriearchitektur nicht bemänteln. Wir sind in Kesselhaus und Maschinenhaus bereits einige Male zu Gast gewesen, z.B. zur Abschlussveranstaltung des Festivals 2012 („Woody Guthrie 100“). Beim Festival 2013 wird es im Maschinenhaus ein Konzert mit Hip Hop und Elektro Punk geben.

Maxim-Gorki-Theater (Foto Beek100)

Maxim-Gorki-Theater (Foto Beek100)

Maxim Gorki Theater

Mit 440 Plätzen ist das Maxim Gorki Theater das kleinste Berliner Staatstheater. Das ursprünglich für die Sing-Akademie Berlin errichtete Gebäude widmete sich seit 1952 vorrangig der russischen und sowjetischen Theaterkunst, aber auch umstrittenen Autoren wie z.B. Heiner Müller. Das Theater bietet beim Festival 2013 einen repräsentativen Platz für unsere Konzertveranstaltung „Víctor Jara presente“ mit zahlreichen Mitwirkenden aus Chile und Deutschland sowie für eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion am letzten Festivaltag.

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Dieser Club gehört zur Berliner Underground-Szene, welche diese Stadt weltweit attraktiv und zu einem Sammelbecken für Kreative macht. Ebenfalls typisch für Berlin ist der temporäre Charakter dieses Clubs in einer Zwischennutzung – zwischen Charme des Verfalls und Gentrifizierung.  Wie gemacht ist dieser Ort für Nachtschwärmer, für die eines unserer Festivalkonzerte auch extra erst gegen Mitternacht beginnt.

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Veranstaltungstipp: Degenhardt – Das Gesamtwerk

Franz Josef DegenhardtMit Diether Dehm, Frank Viehweg, Renate Richter, Simone Barrientos und anderen (eine Veranstaltung des Antieiszeitkomitees).

Franz Josef Degenhardt gehört über seinen Tod hinaus zu den großen Liedermachern, Poeten und Schriftstellern in deutscher Sprache. Seine Lieder haben Generationen von Liedermachern geprägt und prägen sie auch weiterhin. Sein umfassendes schriftstellerisches Werk – insgesamt 7 Romane und ein Jugendbuch – hat eine ganz eigene Wirkkraft in die linke Belletristik gehabt. Zwei seiner Bücher sind verfilmt worden. Eines in der alten BRD, eines in der DDR.

Die Veranstalter wollen mit diesem Abend eines Künstlers gedenken, der zu den größten Künstlerpersönlichkeiten Deutschlands gehört hat und auch in Zukunft gehören wird. Vorgestellt wird mit Beiträgen verschiedener Künstler „Das Gesamtwerk“ (Degenhardt-Werkausgabe).

 

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Die Richtigen erreichen!

Programmheft 2013Auch in unserem Programmheft zum Festival 2013 gibt es wieder Platz für Anzeigen, z.B. für Labels, Verlage, kulturelle und politische Initiativen, andere Festivals und Kulturinstitutionen.

Es hat üblicherweise circa 30 Seiten im A6-Format, Umschlagseiten farbig, Innenseiten teils farbig, teils schwarzweiß. Wir planen eine Druckauflage ab 2.500 Stück.

Die Programmhefte werden nicht nur innerhalb unserer Veranstaltungen durch unsere Gäste genutzt, sondern auch an Kulturinstitute, Veranstaltungspartner, andere Vereine, Abgeordnete, Journalisten… innerhalb und außerhalb von Berlin verschickt. Zudem wird das Programmheft als pdf versendet und zum Download bereitgestellt.

Und noch eins: Diese Hefte werden häufig gesammelt und immer wieder genutzt.

Es sind sowohl ganzseitige Anzeigen möglich als auch 1/4, 1/3, 1/2 oder 2/3-Seiten. Melden Sie sich doch einfach bei uns: medien@musikundpolitik.de.

Anzeigenpreise und technische Daten:

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Tribute-Konzert zum 100. Geburtstag von Woody Guthrie (Berlin)

Woody Guthrie

Woody Guthrie waren anlässlich seines 100. Geburtstages mehrere Veranstaltungen des vorigen „Festivals Musik und Politik“ im vergangenen Februar gewidmet. Weitere Konzerte haben wir im Laufe des Jahres empfohlen; auch heute möchten wir wieder auf einen Berliner Termin hinweisen:

Tribute Konzert mit Stephan Gatti, Chelsea Radio, John Shreve & Kat Baloun und Jamestown Ferry

Aus der Veranstaltungsankündigung: Der Geburtstag des amerikanischer Singers/Songwriters Woody Guthrie jährte sich  am 14. Juli 2012 zum 100sten Male. Er starb am 3. Oktober 1967 an der Nervenkrankheit Huntington-Chorea und hinterließ unzählige Lieder, die aus der amerikanischen Folkmusik nicht weg zu denken sind. Songs wie „This land is your land“, „I ain’t got no home“ oder “Vigilante man”, um nur einige zu nennen. Zudem beeinflusste der Lyriker und Balladenschreiber maßgeblich die US-amerikanische Folkszene, gewissermaßen war er Vorreiter für Musiker wie Pete Seeger, Cisco Houston & Brownie McGhee, mit denen er eine Zeitlang als “Almanac Singers“ auftrat. Ohne ihn gäbe es wahrscheinlich weder einen Bob Dylan noch Bruce Springsteen und auch bei der jüngeren Generation ist die Popularität seiner Songs ungebrochen. 

Begleitheft zur Ausstellung

Begleitheft zur Ausstellung in unserem Shop erhältlich

Unabhängig von diesem Konzert, das wir allen Berlinern und Berlin-Besuchern ans Herz legen, möchten wir an dieser Stelle noch einmal auf unsere Ausstellung „This Land Is Your Land – Woody Guthrie 100“ hinweisen, die in enger Zusammenarbeit mit der Woody Guthrie Foundation entstanden ist.

Die Ausstellungstafeln sind als Wanderausstellung konzipiert und bei uns entleihbar, ein Begleitheft ist in unserem Shop erhältlich. Im Laufe des vergangenen Jahres ist sie bereits in mehreren europäischen Ländern zu sehen gewesen; ab 1. Dezember zum Beispiel in der Médiathèque Edouard Glissant in Le Blanc-Mesnil (Frankreich).