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Aus dem Festivalprogramm: Liederkino

in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Rundfunkarchiv

Ausschnitte aus DDR-Fernsehsendungen

Liederbühne im DDR-Fernsehen

Liederbühne im DDR-Fernsehen

Liederbühne mit Reinhold Andert (5.11.1979)
Reinhold Andert erklärt im Interview den Begriff „DDR-konkret“ und singt das Lied „Ewald, der Vertrauensmann“.

„Uns gibt’s der Herrgott nicht im Schlaf. Eine Fernseh-Schicht mit der Politischen Bühne Dresden“ (23.4.1977)
Die Gruppe Schicht spielt Lieder wie „Freilich“, „Optimistisches Lied“ und „Frühlingszeit.
Bernd Rump erläutert das künstlerische Konzept der Gruppe.

Liederbühne Brigade Feuerstein (20.7.1981)
Die Brigade Feuerstein spielt Titel wie „Hochzeitslied“ und „Dampfmaschine“.
Im Interview spricht Gerhard Gundermann über die Gruppe.

Liederbühne Kurt Demmler (1.8.1983)
Kurt Demmler singt in einer Aufzeichnung aus dem Studentenklub der Ingenieurhochschule Görlitz eigene Lieder, darunter „Da sollten wir hin“ und „Komsomollied“.

Der Lieder-Circus ist da (6.12.1986)
Zum dritten Mal gingen Liedermacher und Chansonsänger unter dem Titel „Liedercircus“ auf Tournee durch mehrere Städte der DDR. In der Aufzeichnung aus dem Theater Erfurt singen u.a. Gerhard Schöne das Lied »Fantasia« und Pension Volkmann „Brücken bau’n“.

DEFA-Dokumentarfilm „Zum Sehen geboren“ Barbara Thalheim
Der Film von Achim Tschirner ist ein Porträt der Liedermacherin Barbara Thalheim. Sie wird bei Auftritten und Proben begleitet. Interviewt wird auch ihr Vater, der Kommunist, Antifaschist und Häftling im KZ Dachau Werner Thalheim.
Der Film wurde 1988 gedreht, erhielt aber erst im Herbst 1989 die Freigabe.

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Aus dem Festivalprogramm: „Verlorene Lieder – Verlorene Zeiten“ – 25 Jahre danach

In Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung und mit „Helle Panke“ e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

Verlorene Lieder - Verlorene Zeiten (Foto Gabriele Senft)

Verlorene Lieder – Verlorene Zeiten (Foto Gabriele Senft)

2014 wird an viele Ereignisse im Umfeld des Mauerfalls vor 25 Jahren erinnert. Für die Liedszene von besonderer Bedeutung war im Herbst 1989 die Heimkehr der ausgebürgerten Liedermacher mit der Veranstaltung „Verlorene Lieder – Verlorene Zeiten“ am 2.12. im Berliner Haus der jungen Talente, in der Wolf Biermann, Eva-Maria Hagen, Stephan Krawczyk, Gerulf Pannach und Bettina Wegner auftraten sowie von den in der DDR gebliebenen Künstlern Jürgen Eger, Gerhard Schöne, Barbara Thalheim und Wenzel/Mensching. An der Diskussion beteiligten sich auch Bärbel Bohley, Rainer Eppelmann, Gregor Gysi und andere. Die Moderation hatten Friedrich Schorlemmer und Lutz Bertram. Es schien der Anfang einer offenen und ehrlichen Vergangenheitsbewältigung zu sein.

Kulturminister Dietmar Keller hatte sich bereits am Vortag im Namen der Regierung für das Biermann und anderen Künstlern angetane Unrecht entschuldigt und versichert, dass so etwas in diesem Lande nicht wieder vorkommen würde.

Zwei Jahre danach, am 2. Dezember 1991, fand im Potsdamer Kabarett am Obelisk eine Fortsetzung des Konzertgesprächs von 89 statt. Das Klima hatte sich verändert. Es herrschte eine gereizte Stimmung. In der Luft lagen Bemerkungen Wolf Biermanns über die Ossis und Attacken auf DDR-Künstler wie Christa Wolf. Die Berliner Zeitung gab der Veranstaltung den Titel „Die nie gefundene Fähigkeit zur Diskussion“.

Nun, mittlerweile 25 Jahre danach, erinnern sich einige Teilnehmer der 89er Veranstaltung und andere Zeitzeugen an die damals geäußerten Ansichten und Hoffnungen und versuchen eine Bewertung aus heutiger Sicht.

Teilnehmer

  • Susanne Binas-Preisendörfer (Musikwissenschaftlerin)
  • Stefan Körbel (Kulturwissenschaftler, Musiker)
  • Salli Sallmann (Journalist, Musiker)
  • Barbara Thalheim (Sängerin, Liedermacherin)
  • Bettina Wegner (Liedermacherin)

Moderation

  • Friedrich Schorlemmer (Publizist, Theologe)

Hinweis: um 13.00 Uhr wird in der Jugendtheateretage eine Fernsehaufzeichnung der Diskussion im Berliner „Haus der jungen Talente“ vom 2.12.1989 gezeigt. Der Eintritt ist frei.

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Radiosendungen zum Festival

Noch vor Beginn des Festivals gibt für Radiohörer (nicht nur im Berliner UKW-Bereich) die Möglichkeit, mehr zum Festival zu erfahren und vor allem: zu hören.

88vierAm Donnerstag, 13. Februar, stellt sich Holger Schade in der Radiosendung „OKBeat“ den Fragen von Moderator Rolf Gänsrich. Die Sendung läuft von 13.00 bis 14.00 Uhr und bietet eine Mischung aus lockerem Gespräch und Musik. Zu hören ist sie auf UKW 88,4 und 90,7 MHz im Berliner Raum, im Kabelnetz von Kabel Deutschland auf 92,6 MHz und darüber hinaus als Web-Livestream auf ALEX Berlin und 88vier.net.

Rockradio.deAm Samstag, dem 15. Februar von 14.00 bis 16.00 Uhr, gibt es eine  Sondersendung zum Festival auf Rockradio.de, moderiert von Petra Schwarz. Die Sendung ist über den Livestream auf der Webseite von Rockradio.de ebenfalls überall zu zu hören.

Am Sonntagabend ab 18.00 Uhr lädt noch einmal Rolf Gänsrich ein, diesmal in den Livestream auf Rockradio.de zu seiner Kultsendung „Pommes rot weiß“. Hier werden Festivalmacher im Telefoninterview befragt.

Schwarze Grütze

Schwarze Grütze

Thomas Franz

Thomas Franz

Am ersten Festivaltag sind noch vor dem ersten Konzert die Künstler des Abends im „OKBeat“ zu Gast: Thomas Franz und die Schwarze Grütze. Ab 13.00 Uhr am Donnerstag, dem 20. Februar sind sie  live im Studio von ALEX Berlin (Empfangsmöglichkeiten siehe oben) und versprechen ein unterhaltsames Kennenlernen.

 

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Neu im Festivalprogramm: Erich-Fried-Chor

Erich Fried Chor

Erich Fried Chor

Neu im Programm des Festivalkonzertes „Liederspuren“ am Sonntagabend ist der Erich-Fried-Chor.

Gegründet am Erich-Fried-Gymnasium vom Musiklehrer Andreas Bunckenburg im Oktober 1999 als Schulchor und seit 2009 neu beheimatet an der Kurt-Schwitters-Oberschule im Prenzlauer Berg. Zirka 40 Sängerinnen und Sänger im Alter von 13 bis 30 Jahren (vor allem Schüler, Studenten und Leute, die schon „richtig“ arbeiten) aus über 10 Nationen und zunehmend egalitäre Struktur des Chores durch inhaltliche und organisatorische Selbstverwaltung und Leitung der Unternehmung: Andreas Bunckenburg (Gesamtleitung), Maria Hauzpert (Chorassistenz und 2. Dirigent), programmatische Betreuung Anja Swidsinski und dazu ein ganzes Team von Gestaltern unserer Zukunft.

Repertoire aus 7 Jahrhunderten und von 5 Kontinenten – bunt, abwechslungsreich, in vielen Sprachen. Schwerpunkt dabei Chor-Umsetzung aktueller Weltmusik, Chorimprovisation und Bearbeitungen von Liedern des Dichters Gerhard Gundermann. Mitunter Erweiterung des a capella Chorklangs durch Percussion, Gitarre u.a.. Inhaltliche Orientierung: Tendenz zu Stücken und Programmen mit emanzipatorischem Gehalt (also z.B. Erwachsen werden, Entwickeln politischer Mündigkeit, soziales Engagement).

Auftritte im Rahmen der Schule (Weihnachts-, Frühlings-, Sommerkonzerte, diverse Schulfeste usw.) sowie weit über diesen Rahmen hinaus. Die wichtigsten: viele Konzerte des Berliner Sängerbundes, z.B. 2013 Konzert in der Philharmonie, gemeinsam mit „Afoxe Loni“ Teilnahme am Karneval der Kulturen in Berlin, traditionell am 18. März alljährliche Gestaltung der Festveranstaltungen zur 48er Revolution am Brandenburger Tor und auf dem Friedhof der Märzgefallenen, Konzerte in der Kulturfabrik Hoyerswerda und in der Volksbühne Berlin. 2010 Teilnahme am internationalen Zimriya-Chorfestival in Jerusalem. Weitere Konzerte in Chortradition: jährliches Benefizkonzert für jeweils neu ausgelobte Projekte, jährliches Konzert zum Weltfriedenstag am 1. September und Teilnahme an nationalen und internationalen Chorbegegnungen z.B. an der Bundesmusikakademie  Rheinsberg 2002, 2005 und 2008.

Live zu erleben in der WABE am 23. Februar 2014 zum Abschlusskonzert des Festivals!

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Neu im Festivalprogramm: Christoph Theussl

Im Programm von „Liederbestenliste präsentiert“ am Freitag, dem 21. Februar 2014 in der WABE gibt es eine wichtige Änderung: Maike Rosa Vogel wird nicht auftreten können. Wie sie auf ihrer Webseite bereits ankündigte, begibt sie sich in eine Babypause. Nur etwas früher als geplant.

Dennoch behalten wir die Programmstruktur mit 3 Künstlern bzw. Bands bei.
Neu im Programm ist nun der Förderpreisträger 2014 der Liederbestenliste

Christoph Theussl

Christoph Theussl

Christoph Theussl

Christoph Theussl (bürgerlich: Christoph Theußl) wurde 1976 in der Steiermark geboren. Er absolvierte die Schauspielschule Graz und war danach an verschiedenen Sprechtheatern wie dem Burgtheater Wien, dem Carouselltheater Berlin, dem Landestheater Coburg, dem Deutschen Theater Berlin oder dem Thalia-Theater Halle engagiert. von 2000 bis 2008 war er Mitglied der Künstlergruppe Club Real. von 2004 bis 2010 arbeitete er kontinuierlich mit der Theaterregisseurin Angela Richter zusammen.

2006 spielte er die Hauptrolle im österreichischen Kinofilm KOTSCH. eigene performative Projekte realisierte er im Rahmen von x-wohnungen Warschau, im Jungen Theater Bremen, beim Transport Theater Festival in München, im Brut wein, im Theaterdiscounter Berlin, in der Fleetstreet Hamburg, im Pathos-Theater München, im Stadttheater Rüsselsheim oder im Club der polnischen Versager in Berlin. Das musikalische Ufergrundstück UNTN wurde von den Nachtkritik-Charts unter die 10 besten Inszenierungen  2012 gewählt.

seit 2005 tritt Theussl auch regelmäßig mit seinen eigenen Liedern bei Festivals, Lesebühnen und Kleinkunstveranstaltungen auf. Er arbeitet auch immer wieder mit Adam Gusowski vom Club der polnischen Versager zusammen. Außerdem betreibt Theussl seit 2011 zusammen mit dem Radiomacher Jürgen beer die satirische Radiosendung „Funkhaus Cordoba“, die einmal im Monat auf dem freien Berliner Radiosender PiRadio ausgestrahlt wird. seit 2012 ist Theussl neben Michi Sailer und Moses Wolff das dritte Stammmitglied der Lesebühne „Schwabinger Schaumschläger“, die wöchentlich im Münchner Lokal „Vereinsheim“ stattfindet. seit 2013 ist Theussl auch Mitglied des Lieder- und Leseduos „Zwoa hoibe san aa a schnitzl“, zusammen mit Andrea Limmer.

Besetzung

  • Christoph Theussl – voc, git

aktuelle CD

  • antilogie 1

Webseite

  • www.theussl.de
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Aus dem Festivalprogramm: allyouneedisLied

Sonntag, 23. Februar, ab 19.00 Uhr in der WABE:

In den 60er und 70er Jahren befand sich die gesamte Welt in Bewegung. Auf Hoffnung folgten Wut, Furcht und neue Hoffnung. Lieder aus aller Herren Länder waren immer mit dabei. Die Mitglieder von allyouneedisLied sagen: „Wir haben das Glück gehabt, in dieser für Lieder besonders intensiven Zeit wach zu werden.“

allyouneedisLied

allyouneedisLied

Nie zuvor hatte es derart viele aktuelle Lieder gegeben. Nie zuvor wurde so viel mit politischem Willen gemeinsam gesungen – und auch zugehört. Die Stichworte lauteten: Vietnam, Chile, Portugal, atomares Wettrüsten, Kriege, Diktaturen, Befreiung, Siege, Verluste. „In den Lieder schien damals so vieles möglich zu sein. Und ist es heute noch immer.“ Die Welt dreht sich weiter.

allyouneedisLied wurde im Jahr 2010 von früheren Liedsängern und Rockmusikern neu gegründet, und zwar als ein Freizeitprojekt zum gemeinsamen Erinnern an bekannte Songs und dem Singen von engagierten Liedern. Zum Repertoire zählen inzwischen mehr als 70 Titel. Es sind völlig unterschiedliche Musikstücke. Gerhard Gundermann steht gleichberechtigt neben den Rolling Stones, Victor Jara, den Dixie Chicks, Bruce Springsteen und Team 4.

allyouneedisLied sichtet regelmäßig seine Liedertagebücher und veranstaltet dann Programme zum Mitsingen und zum Mitsummen. Häufig stoßen alte Freunde aus der Liederszene mit dazu, wie z.B. Elke Bitterhof & José Miguel Marquez, Scarlett O‘ & Jürgen Ehle, Bernd Rump und Jürgen Walter.

Besetzung

  • Katja Herkner-Jastrow – voc
  • Uschi Kleinert – voc
  • Conny Gundermann – voc
  • Caroline Siegers – v, voc
  • Birgit Krüger – fl, voc
  • Detlev Haak – b, voc
  • Reinhard Heinemann – bj
  • Michael Höft – ld, g, voc
  • Gerhard Kegel – voc, g
  • Thomas Leinkauf – voc, g
  • Andreas Bunki Bunkenburg – perc, voc
  • Bernard Bielmann – acc, voc
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Aus dem Festivalprogramm: Thomas Putensen

Sonntag, 23. Februar, ab 19.00 Uhr in der WABE:

Thomas Putensen (geb. 1959 in Rostock) ist ein Lebenskünstler und Allroundtalent, ist Schauspieler, Pianist, Komponist und Sänger zugleich. Seine ersten musikalischen Sporen verdiente er sich in der Singegruppe seiner Schule. Nach einer Tischlerlehre wechselte er 1979 an die musikalische Sparte des Theaters Greifswald, komponierte Theater- und Filmmusiken. Eine Zeit lang war er als Korrepetitor an der Staalichen Ballettschule Berlin tätig. Große Berühmtheit erlangte er durch die Fernsehsendung Außenseiter Spitzenreiter, in der er ein Klavier alleine durch die Landschaft schleppte.

Thomas Putensen

Thomas Putensen

1984 bekam Thomas Putensen seine erste Hauptrolle in dem DEFA-Streifen Ete und Ali. Weitere Filme folgten, zuletzt 2009 Whisky mit Wodka.

Der Musiker Putensen gründete mehrere Bands, so die Soirée-Session-Band, die Panzerkreuzer-Putensen-Band und das Putensen-Beat-Ensemble. Letzteres feierte große Erfolge mit dem Programm Broken Heart auf Kaffeefahrt sowie einer Abfolge alter Amigatitel von Manfred Krug. Kenner der Szene behaupten, dass Thomas Putensen diese Lieder viel besser interpretiere als Manfred Krug selbt. Häufig wird das Ensemble von Gastmusikern wie Anett Kölpin, Angelika Weiz, Günther Fischer und Georgi Gogow unterstützt.

Am 23.02. kommt Pute im Trio und spielt einen Auszug aus seinem Repertoire – altes Liedgut aus der DDR – ungespielte, schlimme, traurige, lustige, Kinder- und Erwachsenenlieder.

Besetzung

  • Thomas Putensen – voc, p
  • Michael Bahlk – b
  • Johann Putensen – sax

Aktuelle CD

  • Wilde Etüden zarte Gesänge

Webseite

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Aus dem Festivalprogramm: Volkmann

Sonntag, 23. Februar, ab 19.00 Uhr in der WABE:

Der bekannte Texter Werner Karma (u.a. Silly, City, electra, Stern Meißen und Puhdys) schreibt auch unter dem Pseudonym René Volkmann. Als der Sänger und Gitarrist Peter Butschke (geb. 1950 in Berlin) sowie der Gitarrist Reinhard Buchholz (geb. 1953 in Berlin) 1983 ein Folkrockduo gründeten, konnten sie Werner Karma als Texter gewinnen. Deshalb war es kein Zufall, dass sie ihre Band Pension Volkmann nannten. Butschke und Buchholz studierten an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin und wurden in der DDR durch ihr professionelles Gitarrenspiel und ihre systemkritischen Lieder äußerst populär. Bei Amiga erschienen zwei Langspielplatten von ihnen.

Volkmann

Volkmann

Nach der Wende hatte die Pension Volkmann ähnliche Schwierigkeiten wie viele andere Gruppen. Der Markt war überschwemmt, und die alten Publikumslieblinge galten nichts mehr. Nach einer längeren Unterbrechung gab die Pension Volkmann nur noch vereinzelte Konzerte im kleinen Rahmen. Der Tod von Reinhard Buchholz im Jahr 2007 brachte dann das völlige Aus.

Peter Butschke widmete sich längere Zeit fast ausschließlich seinen anderen beiden großen Leidenschaften: Der Malerei und der Fotografie. 2012 wagte er mit mehreren Mitstreitern und dem auf Volkmann verkürzten Bandnamen einen Neuanfang.

Von Volkmann sind bisher zwei CDs erschienen. Auf ihnen vermengen die Musiker auf ganz eigene Weise Stilelemente aus Folk und Chanson, Blues, Rock, Jazz, Latin sowie Pop. Mit dieser Mixtur und den gehaltvollen Texten erreichen sie Herz und Hirn gleichermaßen.

Besetzung

  • Jens-Peter Kruse – b
  • Jan Haasler – g
  • Frank Gohlke – perc
  • Peter Butschke – voc, g

Aktuelle CD

  • Nass wie Fische

Webseite

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Aus dem Festivalprogramm: Spurensuche (Sonntag)

Das Festival Musik und Politik geht 2014 auf Spurensuche in der DDR-Geschichte. 

Eine Ausstellung heißt „Lieder und Leute. DDR 1964-1990“ und präsentiert DDR-Liedkultur von Hootenanny und Singebewegung bis zur Liedermacherszene der 80er Jahre, eine Entwicklung, die differenziert und widersprüchlich war, die mal gefördert, mal geduldet, mal verboten wurde. Zur Eröffnung der Ausstellung singen und lesen Christian Kunert und Salli Sallmann, die 1977 in den Westen abgeschoben worden waren.

Verlorene Lieder - Verlorene Zeiten (Foto Gabriele Senft)

Verlorene Lieder – Verlorene Zeiten (Foto Gabriele Senft)

In einer Filmretrospektive werden Ausschnitte aus Fernsehsendungen mit Reinhold Andert, Brigade Feuerstein, Barbara Thalheim und anderen gezeigt.

Die Fernsehaufzeichnung der Veranstaltung „Verlorene Lieder – Verlorene Zeiten“ vom Dezember 1989 im Berliner Haus der jungen Talente, in der aus der DDR ausgewiesene Liedermacher erstmals wieder gemeinsam mit dagebliebenen auftraten, ist Gegenstand einer Diskussion unter Leitung von Friedrich Schorlemmer.

Im Konzert „Liederspuren“ spielen allyouneedisLied, Thomas Putensen,Volkmann und Salli Sallmann.

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Aus dem Festivalprogramm: Das Samstag-Abend-Konzert

In Zusammenarbeit mit „Helle Panke“ e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

Der Samstagabend gehört beim Festival der Folk- und Weltmusik. Rechtzeitiges Erscheinen lohnt sich diesmal doppelt (nicht nur wegen eines „guten Platzes“): schon vor dem offiziellen Konzertbeginn wird das Foyer der WABE befeuert von den

Boxhagener Stadtmusikanten

Die Boxhagener Stadtmusikanten machen tanzbare Straßenmusik, und das nicht nur auf dem Boxhagener Platz (wo sie als Gruppe 2009 ihr erstes Konzert hatten) oder auf der gleichnamigen Straße, sondern auch im Foyer der WABE, wo es schon vor dem (zumindest im ersten Part etwas ernsteren) Abend was zum Aufwärmen gibt. Und zwar eine gute Mischung aus Folkjazz, Polka, Swing, Dixieland, Klezmer, Hippiemusik der 60er (genannt Hippiejazz), Weltmusik oder sonstwie Tanzbares – man kann gar nicht genug Schachteln für ihre verschiedenen Stile aufmachen – und das mit dreistimmig arrangierten Bläsersätzen und (bzw. oder) Musetteakkordeon. Die sieben- bis achtköpfige Gruppe (die 17 Hippies sind ja auch nicht immer 17) legt Wert auf ihre Musikalität, die den vier Tieren ja eher abzusprechen wäre, doch der Zusammenhalt der Gruppe soll mindestens genauso stark sein bei den Bremer Stadtmusikanten: „Gemeinsam lässt sich mehr erreichen als allein.“ (Zitat aus dem Folker-Interview 03/2013)

Boxhagener Stadtmusikanten

Boxhagener Stadtmusikanten

Und so beschreiben die Boxhagener Stadtmusikanten ihr Spektrum:

  • von 20 bis 68 (Jahre)
  • von Student bis Rentner
  • von Katholik bis Atheist
  • von Feminist bis Chauvinist
  • von Mathematiker bis
  • Lehrer
  • von Südfrankreich bis
  • Ostberlin
  • von Hobby bis professionell
  • von weiblich bis männlich
  • von Jazzer bis Folker
  • von Kopf- bis Bauch(gefühl)
  • von Klezmer bis Tango
  • von Anti-Nazi bis Anti-Atom
  • von Straßenrand bis Ballsaal

Besetzung

  • Steffen Rehm – tp
  • Monika Fus – ss
  • Christian Pugatschow – acc
  • Barbara Lange – g
  • Sabine Maxant – b
  • Anne Vogel – dr
  • Wolf Bayer – cl

Aktuelle CD

  • Tanz aus der Reihe

Webseite

  • www.boxhagener-stadtmusikanten.de

Weiter gehts mit:

Die Grenzgänger

„1914 – Maikäfer flieg!“ Lieder und Texte aus dem Ersten Weltkrieg

Die Grenzgänger aus Bremen, (gegründet Ende der achtziger Jahre), überschreiten mit ihren Konzeptprogrammen nicht nur räumliche Grenzen (vgl. „Emigrantenlieder“ der Auswanderer), sondern sie begeben sich auch konsequent zu den zeitgenössischen Quellen wichtiger Ereignisse der neueren Geschichte. Zum Festival Musik und Politik 2006 kamen sie mit dem Programm zur Märzrevolution von 1920. Das neueste Projekt der Grenzgänger hat 2014 beim Festival Musik und Politik in Berlin Premiere, das Programm „1914 – Maikäfer flieg!“ mit Liedern und Texten aus dem Ersten Weltkrieg.

Zu Beginn des Ersten Weltkrieges waren die Zeitungen voll mit selbstverfassten Gedichten und Liedern ihrer Leser. Die während des Krieges entstandenen und gesungenen Lieder und Gedichte wurden vom im gleichen Jahr gegründeten Deutschen Volksliedarchiv in Freiburg akribisch gesammelt und dokumentiert. Etwa 14 000 Gedichte und 3000 Lieder kamen so zusammen und warten seit beinahe 100 Jahren auf jemanden, der sich ernsthaft damit beschäftigt.

Die Texte erzählen von der anfänglichen Kriegsbegeisterung vieler, vom Alltag der zurückgebliebenen Frauen und Kinder, vom Leben in den Schützengräben, von Läusen, Steckrüben und Hunger, von Prostitution und Kindern, die bei Regimentern aufwachsen, von Tod und Verderben und vom Versuch, sich einen Reim zu machen auf eine Welt, die in Flammen aufgeht.

Die Grenzgänger

Die Grenzgänger

Zum 100. Jahrestag der Ereignisse präsentieren Michael Zachcial und die Bremer Gruppe Die Grenzgänger ein Programm und eine CD mit Liedern aus dieser einzigartigen Sammlung im Deutschen Volksliedarchiv.

Besetzung

  • Jörg Fröse – v, bj, mand, voc
  • Michael Zachcial – voc, g
  • Annette Rettich –  vc
  • Felix Kroll – acc, voc

Aktuelle CD

  • Dunkel wars, der Mond schien helle – Kinderlieder

Webseite

Aus Italien kommt:

Casa del Vento

Casa del Vento ist eine Folkgruppe aus der Provinz Arezzo in Italien. Sie begann in den neunziger Jahren, damals noch unter dem Namen Teach na Gaothe (galico für „Windhaus“), mit irischer Folkmusik. 1999 produzierte sie ihr erstes Album, Senza bandiera. Mit dieser Platte, der anschließenden Arbeit, 900 (Novecento), und in Zusammenarbeit mit Stefano Cisco Bellotti von den Modena City Ramblers begann sie sich in Richtung Folk Rock zu entwickeln.

Inzwischen ist ihre Musik weniger irisch und insgesamt rockiger, aber auch poetischer geworden. Dazu hat sicher auch Rocklegende Patty Smith beigetragen, die seit einigen Jahren oft gemeinsam mit Casa del Vento auftritt.

Die Texte der Band nähern sich den sozialen Brennpunkten Italiens. Sie sprechen von der Resistenza, von Menschen, die nicht überlebt haben, von Carlo und Genua 2001, von Pasolini, von den illegalen Migranten, sie rütteln auf, zitieren Ken Loach, sprechen von Arbeitslosigkeit oder vom großen Nichts, das die Leute gleichgültig macht und einzuschläfern droht. Die Texte sind sehr direkt, aber nie plakativ oder platt.

Casa del Vento

Casa del Vento

Casa del Vento hat u.a. den Titelsong für den ergreifenden Film von Marco Tullio Giordana „La meglio gioventù“ (Die besten Jahre, 2003) produziert.

Besetzung

  • Luca Lanzi – voc, g, bj
  • Sauro Lanzi – acc, tp, tb, pw
  • Massimiliano Gregorio – b
  • Fabrizio Morganti – dr, perc
  • Andreas Petermann – v
  • Ricardo Dellocchio – g, dobro

Aktuelle CD

  • Giorni dell’Eden

Webseite

  • www.casadelvento.eu

 

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Aus dem Festivalprogramm: Infogespräch „Abmahner – Abzocker“

Infogespräch mit Betroffenen und Online-Aktivisten zum Problem der Abmahnungen an Künstler und Kulturvereine für Pressezitate

Illustration zu "Abmahner - Abzocker"

Illustrationsfoto

Im letzten Sommer wurden mehrere Künstler und ein Kulturverein jeweils wegen Verwendung eines mehrere Jahre alten Presseberichtes über ihre eigenen Veranstaltungen abgemahnt und zur Zahlung von vierstelligen Beträgen aufgefordert. Die abgemahnten Personen hatten den Bericht in einer Art digitalen Pressemappe auf ihren Webseiten veröffentlicht, abgemahnt hatte nicht die Syker Kreiszeitung, sondern der freie Journalist, der den Text über die Veranstaltung geschrieben hatte.

Einige Künstler zahlten aus Angst vor weiteren Kosten. Viele Künstler entfernten in Panik alle Presseberichte über ihre Konzerte von ihren Webseiten. Die Sängerin Scarlett O‘
und der Liedermacher Michael Zachcial beschlossen, sich zu wehren und notfalls vor Gericht zu gehen. Sie machten den Vorgang öffentlich und veröffentlichten einen offenen Brief an Verlage und andere Rechtinhaber, den in wenigen Tagen mehr als 5.000 Menschen unterschrieben, darunter auch zahlreiche Journalisten. Eine Klage ist bis heute nicht erfolgt.

Die betroffenen Künstler wollen in diesem Jahr gemeinsam mit Vertretern vom Journalistenverband, dem Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft, Verdi, Musikervertretungen wie Profolk, dem Rockmusikerverband, Verlagen, Juristen, etc. eine Gesetzesinitiative starten, damit der Abmahnerei, die inzwischen ein Milliardengeschäft geworden ist, der Boden entzogen wird.

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Aus dem Festivalprogramm: Konzert „Liederbestenliste präsentiert“

Liederbestenliste

in Zusammenarbeit mit dem Verein deutschsprachige Musik e.V. , Hoyschrecke Liederfest und Gundermanns Seilschaft e.V. 

Ein fester Bestandteil des Festivals seit Jahren ist die Veranstaltung unter dem Titel „Liederbestenliste präsentiert“. Hier gibt es immer was zu entdecken, da grundsätzlich neben den „Stars“ der Szene Newcomer auf die Bühne kommen. Bedingung: sie müssen Preisträger bzw. Empfehlungen der „Liederbestenliste“ sein.

Seit 1984 erstellt die Jury der Liederbestenliste monatlich eine „Hitparade“ des deutschsprachigen Liedes. Jede(r) der 20 Juroren und Jurorinnen aus der Schweiz, Österreich, Belgien und Deutschland nennt und „bepunktet“ monatlich sieben Lieder, denen er oder sie möglichst viele HörerInnen wünscht. Punkte werden nur für einzelne Titel vergeben, nicht für ein gesamtes Album. Der erste Titel, den ein Juror nennt, bekommt 17 Punkte, der zweite 10, der dritte 9 Punkte usw., der siebte erhält 5. Aus der Addition ergibt sich die Monatsliste. Ein oder mehrere Titel aus einer CD können maximal sieben Monate lang gewertet werden. Zudem gibt es eine Wahl zur CD des Monats, aus denen sich dann auch eine CD des Jahres ergibt. Weiterhin geben die Juroren und Jurorinnen in wechselnder Reihenfolge persönliche Empfehlungen ab. Die Liederbestenliste wird in zahlreichen Medien, vor allem in Radiosendern präsentiert.

Im Programm von “Liederbestenliste präsentiert” am Freitag, dem 21. Februar 2014 in der WABE gibt es eine wichtige Änderung: Maike Rosa Vogel wird nicht auftreten können. Dennoch behalten wir die Programmstruktur mit 3 Künstlern bzw. Bands bei.

Neu im Programm ist nun der Förderpreisträger 2014 der Liederbestenliste

Christoph Theussl

Christoph Theussl (bürgerlich: Christoph Theußl) wurde 1976 in der Steiermark geboren. Er absolvierte die Schauspielschule Graz und war danach an verschiedenen Sprechtheatern wie dem Burgtheater Wien, dem Carouselltheater Berlin, dem Landestheater Coburg, dem Deutschen Theater Berlin oder dem Thalia-Theater Halle engagiert. von 2000 bis 2008 war er Mitglied der Künstlergruppe Club Real. von 2004 bis 2010 arbeitete er kontinuierlich mit der Theaterregisseurin Angela Richter zusammen.

2006 spielte er die Hauptrolle im österreichischen Kinofilm KOTSCH. eigene performative Projekte realisierte er im Rahmen von x-wohnungen Warschau, im Jungen Theater Bremen, beim Transport Theater Festival in München, im Brut wein, im Theaterdiscounter Berlin, in der Fleetstreet Hamburg, im Pathos-Theater München, im Stadttheater Rüsselsheim oder im Club der polnischen Versager in Berlin. Das musikalische Ufergrundstück UNTN wurde von den Nachtkritik-Charts unter die 10 besten Inszenierungen  2012 gewählt.

Christoph Theussl

Christoph Theussl

Seit 2005 tritt Theussl auch regelmäßig mit seinen eigenen Liedern bei Festivals, Lesebühnen und Kleinkunstveranstaltungen auf. Er arbeitet auch immer wieder mit Adam Gusowski vom Club der polnischen Versager zusammen. Außerdem betreibt Theussl seit 2011 zusammen mit dem Radiomacher Jürgen beer die satirische Radiosendung “Funkhaus Cordoba”, die einmal im Monat auf dem freien Berliner Radiosender PiRadio ausgestrahlt wird. seit 2012 ist Theussl neben Michi Sailer und Moses Wolff das dritte Stammmitglied der Lesebühne “Schwabinger Schaumschläger”, die wöchentlich im Münchner Lokal “Vereinsheim” stattfindet. seit 2013 ist Theussl auch Mitglied des Lieder- und Leseduos “Zwoa hoibe san aa a schnitzl”, zusammen mit Andrea Limmer.

Besetzung

  • Christoph Theussl – voc, git

aktuelle CD

  • antilogie 1

Webseite

  • www.theussl.de

Maike Rosa Vogel

Die in Frankfurt am Main geborene und seit etlichen Jahren mit ihrer kleinen Familie in Berlin lebende junge Frau kommt aus einem sozialistisch geprägten Elternhaus und heißt nicht zufällig mit zweitem Vornamen Rosa. Beeinflusst von Wolf Biermann und Franz Josef Degenhardt absolvierte sie die Popakademie Baden-Württemberg und betont in dem Zusammenhang: „Ich will auch das Technische beherrschen. So kann ich meine CDs selbst aufnehmen und bin unabhängig.“ Gesagt, getan: Nachdem ihre zweite CD „Unvollkommen“ vom Element of Crime-Sänger und Schriftsteller Sven Regener produziert worden war, erschien 2012 ihr drittes Album „Fünf Minuten“ in Eigenregie. Mit dem darauf veröffentlichten Song „So Leute wie ich“, in dem sie eigene Hartz IV-Erfahrungen verarbeitete, hat Maike – neben vielen erfolgreichen Live-Auftritten – auch ein größeres Radiopublikum erreicht.

Maike Rosa Vogel

Maike Rosa Vogel

Im September 2013 erhielt Maike Rosa Vogel beim Liederpreis-Konzert der Liederbestenliste im „unterhaus“ in Mainz den Förderpreis der Jury, was für sie nicht überraschend kam, hatte sie doch bereits im Februar 2013 – als Newcomerin im Konzert „Liederbestenliste präsentiert“in der WABE auf der Bühne – erfahren, dass sie ihn erhalten würde. „Es ist einfach schön, diesen Preis bekommen zu haben.“ sagte sie im Interview dazu (www.rockradio.de).

„Nichts ist echt, außer du fühlst es.“ – Lebens- und Schaffensmotto, mit dem Maike Rosa Vogel im Folker-Portrait im September/Oktober 2013 zitiert wird…

Besetzung

  • Maike Rosa Vogel – voc, g, p

Aktuelle CD

  • Fünf Minuten

Webseite

Dominik Plangger

„Es gibt Dinge, die mich stören, und darüber singe ich einfach.“ sagt der – 1980 in Südtirol aufgewachsene – Singer-Songwriter. „Bei Vielen sitzt der Arsch viel zu nah an Kopf und Hirn. In ihrer kleinen Welt sind sie die großen Herren.“ – so zu hören auf seiner dritten CD, die im Herbst 2013 bei Sturm & Klang erschienen ist. Plangger ist einer von jenen Newcomern, für die Konstantin Wecker, der Liederpreisträger 2012, sein Label als Plattform zur Verfügung stellt. Warum? „Wir singen, weil wir ein Lied haben.“ sagt Wecker.

Dominik Plangger

Dominik Plangger

Dominik Plangger ist gelernter Maler und hatte schon früh den Drang vom „Landl außizuschaugen“. Mit 19 Jahren zog es ihn erstmals nach Kanada, wo er zwei Sommer in der kanadischen Provinz verbrachte. Musikalische Erfahrungen sammelte er auch als Straßensänger in Irland. Aber: Englisch ist für ihn zu sehr Mainstream, zu wenig authentisch. Seine eigenen Lieder singt er auf Deutsch. Seine Texte sind kritisch, er will mit seiner Musik aber niemanden belehren. Er greift die heißen Eisen und Herausforderungen unserer Zeit auf und verarbeitet sie in seinen manchmal zornigen, manchmal zärtlichen Liedern. Mit „Mein Freund, der Afghane“, in dem er sich mit der alltäglichen Ausländerfeindlichkeit von Staatsorganen und Bevölkerung auseinandersetzt, hat er sich seit November in der Liederbestenliste platziert und kletterte damit im Februar 2014 in den TOP 10 sogar auf den 6. Platz.

Im Sommer wird er neben Wader, Mey und Wecker beim legendären Konzert „Songs an einem Sommerabend“ im Kloster Banz auf der Bühne stehen. Vorher aber hier in Berlin beim Festival Musik und Politik!

Besetzung

  • Dominik Plangger – voc, g

Aktuelle CD

  • Hoffnungsstur

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Schnaps im Silbersee

Beim jährlichen – vom Verein Kulturfabrik Hoyerwerda veranstalteten und von Gundermanns Seilschaft e.V. unterstützten – Liederfest „Hoyschrecke“ haben sie im November 2013 zu zweit (Peter Wolter und Melvin Haack) doppelt überzeugt: Sie wurden (knapp hinter dem Sieger Tim Köhler) 2. in der Jury-Wertung u n d Publikumsliebling! So konnten sich die beiden mit der „Hoyschrecke“, dem metallenen Insekt (siehe www.hoyschrecke.de) im Gepäck, auf den Weg zurück in ihre Wahlheimat Berlin machen.

Beim Konzert „Liederbestenliste präsentiert“ in der WABE treten Schnaps im Silbersee vollzählig an, und worum geht’s? „Natürlich um nicht weniger als gut geplante, allgemeine Welterrettung!“ heißt es in ihrer Werbung. „Und zwar von vier Liedermachern, Geschichtenerzählern, Quatschmachern, Träumern, Fragenstellern, Biertrinkern, Melancholikern, Rockern, Romantikern, Gutaussehern und einer davon, die statt Gitarre Geige spielt und sogar noch ein bisschen besser aussieht.“ Damit deutet sich an, was uns in der zweiten Hälfte des Konzerts erwartet: „Tiefsinn mit Humor und umgekehrt!“ (Hildesheimer Allgemeine Zeitung) und nicht weniger als „Musikalisch anpruchsvolle Kleinkunst“ (Allgemeine Zeitung Mainz).

Schnaps im Silbersee

Schnaps im Silbersee

„Ganz klasse! Es ist schön, zu sehen, dass solche Talente nachkommen!“ sagt Altmeister Hannes Wader über sie.

Besetzung

  • der Jerg – g, voc
  • Peter Wolter – g, voc
  • Melvin Haack – g, voc
  • Judith Retzlik – v, voc

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Salli Sallmann

Der Liedermacher Salli Sallmann tritt im Rahmen des Festivals 2014 zur Ausstellungseröffnung am Freitag sowie im Konzert „Liederspuren“ am Sonntagabend auf.

Salli Sallmann

Salli Sallmann

Salli Sallmann kam 1953 in den Osten Deutschlands, nämlich nach Chemnitz (im April 1953 hieß die Stadt wirklich noch Chemnitz, also kein Revanchismus), und zwar durch Geburt. Er wuchs im Erzgebirge auf und kam im zarten Alter von fünfzehn in Kontakt mit Liedern. Er wohnte in einem Haus mit dem Gründer und Chef einer erzgebirgsweit bekannten Beatband. Zum andern hörte er im Radio amerikanische Sänger wie Pete Seeger, Joan Baez und Bob Dylan und war schwer beeindruckt davon, wie politisch und poetisch zugleich Lieder sein konnten.

1971 sang Salli Sallmann, inzwischen Student, im Chansonclub Leipzig mit, aus dem er aber bald wieder herausflog wegen des Inhaltes seiner Texte, die sich mit allem Möglichen anlegten, mit der Transportpolizei, mit den Ausreiseanträgen der 70er, mit der Politik der Partei. Er hatte Gedichtveröffentlichungen in DDR-Zeitschriften und Anthologien (u.a. „Offene Fenster“) und lernte die Leipziger Liedermacherszene kennen.

1976 war Sallmann Panzerfahrer der NVA im Grundwehrdienst, als Biermann ausgebürgert wurde und andere in den Kahn gingen. Sallmann sang vor Soldaten, auch Biermannlieder, die er gut fand. Damit war das Maß voll. Für das MfS. Aber auch für Sallmann. Man unterhielt sich in Hohenschönhausen weiter. Da man sich nicht einigen konnte, fuhr Anwalt Vogel Sallmann im Herbst 1977 nach Westberlin. Dort studierte er, trat mit Westkollegen auf, aber auch mit Pannach & Kunert aus dem Osten und verfertigte Tonträger und Bücher. Schließlich wurde er auch noch Literaturjournalist und ist heute Literaturredakteur beim rbb-Programm kulturradio.

Besetzung

  • Salli Sallmann – voc, g

Aktuelle CD

  • Zuviel Verwirrung hier

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Christian KUNO Kunert

Zur Ausstellungseröffnung am Freitag, dem 21. Februar, tritt der Liedermacher Christian KUNO Kunert auf:

KUNO

KUNO

KUNO (geb. 1952 in Leipzig), war einst Mitglied im Thomanerchor und später Sänger, Keyboarder, Gitarrist und Songschreiber in der Klaus Renft Combo. Nach deren Verbot im Jahr 1975 trat er gelegentlich bei illegalen Veranstaltungen mit dem Schriftsteller Jürgen Fuchs und der Liedermacherin Bettina Wegner auf. Gemeinsam mit Gerulf Pannach, dem Texter der Renft Combo, gründete er das Duo Pannach & Kunert.

1976, nach Protesten gegen die Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann aus der DDR, wurden Jürgen Fuchs, Gerulf Pannach sowie Kuno verhaftet und gegen ihren erklärten Willen am 26.08.1977 nach Westberlin abgeschoben.

Der Neuanfang war schwer („Berlin, dein Winter ist kein Spaß“, aus der LP „Fluche, Seele, fluche“). Das Duo Pannach & Kunert spielte eine Mischung aus Folk und Blues zu deutschen Texten. Kuno schrieb außerdem Musiken für Film, Fernsehen und Theater. 1988 bis 1989 war er der musikalische Leiter des Berliner Kabarett-Ensembles Die Stachelschweine. Nach dem Tod von Gerulf Pannach im Jahr 1998 wurde Kuno Frontmann der neu formierten Klaus Renft Combo und blieb es bis 2006.

Trotz der bitteren Erfahrungen mit den Staatsorganen der DDR, der verschärften Haftbedingungen im MfS-Gefängnis Berlin-Hohenschönhausen, der Schikanen der Stasi vor (und nach) der Ausreise, des Verlustes seines Hörvermögens im Jahr 2006 und der seither selten geworden Auftritte hat Kuno seinen urwüchsigen sächsischen Humor behalten.

Besetzung

  • Christian KUNO Kunert – voc, g

Aktuelle CD/DVD

  • Pannach und Kunert: Sonne wie ein Clown

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Aus dem Festivalprogramm: Ausstellungseröffnung

In Zusammenarbeit mit “Helle Panke” e.V. – Rosa-Luxemburg-Stiftung Berlin

Lieder und Leute. DDR 1964-1990

Das Festival Musik und Politik geht 2014 auf Spurensuche in der DDR-Geschichte. Die Ausstellung „Lieder und Leute. DDR 1964-1990“ präsentiert DDR-Liedkultur von Hootenanny und Singebewegung bis zur Liedermacherszene der 80er Jahre. Zur Eröffnung am Freitag findet eine Konzert-Lesung mit Christian KUNO Kunert und Salli Sallmann statt.

Die Liedkultur war so etwas wie die DDR in nuce. Lied und Chanson wurden in der DDR ernst genommen und gefördert, kritische Lieder beargwöhnt und oppositionelle unterdrückt. Das Lied diente der Agitation und Akklamation, war Chronik und Kritik, Ventil und Widerstand.
Die Ausstellung geht chronologisch vor, beginnt im Jahr 1964, als zum Beispiel das Jugendradio DT 64 entstand, das in den Folgejahren für die Liebermacher- und Singebewegung sehr wichtig wurde. Es folgte die durch das US-amerikanische Folk Revival inspirierte Hootenanny-Phase. 1967 wurde aus der Hootenanny- die Singebewegung. Die FDJ förderte die zeitweise bis zu 4000 Klubs, reglementierte und instrumentalisierte sie aber auch. Mitte der 70er Jahre gründeten sich Liedtheater (Karls Enkel) und Folkloregruppen (Folkländer). In den 80er Jahren trugen Liedermacher zum öffentlichen Dialog bei und spielten eine aktive Rolle in der sogenannten „Wende“.

Die Ausstellung dokumentiert Veranstaltungen wie das Festival des politischen Liedes, die Chansontage Frankfurt (Oder) oder die Werkstattwochen der Singeklubs und erklärt Bezeichnungen wie Beratergruppe, DDR-konkret, Hootenanny, Pappe oder Sektion Lied und Kleinkunst.

Zeitzeugen wie Reinhold Andert, Bernd Rump und Bettina Wegner werden in Videointerviews vorgestellt. In einer Hörstation kann man Lieder aus den Jahren 1964 bis 1990 hören.Wenzel & Mensching

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Aus dem Festivalprogramm: Musikkabarett am Donnerstag

An dieser Stelle möchten wir einzelne Programmpunkte des Festivals vorstellen, um Sie auf den Geschmack zu bringen bzw. die Vorfreude auf tolle Konzerte, Gespräche und Filme zu fördern. Wir gehen dabei soweit wie möglich in der Reihenfolge vor, in der die Veranstaltungen im Festival stattfinden.

Schwarze Grütze

TabularasaTrotzTohuwabohu! Der tägliche Informationsstrudel wirbelt uns im Kreis, im Oberstübchen ist Jahrmarkt, und unser Kopfsalat springt im Quadrat. Jeder von uns scheitert daran auf seine Weise. Die Schwarze Grütze legt im aktuellen Programm den musikalischen Zeigefinger treffsicher in genau diese Wunde. Schon beim Entziffern des Titels sind wir leicht überfordert. Man muss schon zweimal hinsehen. Und genau das machen Dirk Pursche und Stefan Klucke in ihren wie immer bemerkenswerten Liedtexten auch.

Schwarze Grütze

Schwarze Grütze

Doch Vorsicht ist geboten! Den verbalen Attacken der Schwarzen Grütze entgeht so gut wie nichts. Im Fokus steht nicht die aktuelle Politik. Hier geht es um das wahre Leben mit all seinen Facetten. Augenzwinkernd werden Themen wie Anarchie, Mobbing, Gema, Arzneimittelmissbrauch behandelt und genussvoll durch die Grütze gezogen. Ihre aberwitzigen Ratschläge und skurrilen Lösungen zur Alltagsbewältigung für den vom Neandertal ins Digital mutierten Menschen treffen ganz sicher ins Schwarze.

Der Name „Schwarze Grütze“ entstand irgendwann im letzten Jahrtausend mal aufgrund der Doppeldeutigkeit des Wortes Grütze: Scharfsinn und Blödsinn, und das alles abgelöscht mit einem guten Schuss schwarzem Humor. In diesem Sinne sind sich Pursche und Klucke bemerkenswert treu geblieben. Sie sind zu sperrig für die gängigen Schubläden, zu selten in den bekannten TV-Formaten vertreten und zu authentisch, um daran irgendetwas zu ändern. Es gibt so Einiges auf deutschen Bühnen, das man einfach live erlebt haben sollte, die Schwarze Grütze gehört mit Sicherheit dazu.

Besetzung

  • Stefan Klucke, voc, g, fl, p
  • Dirk Pursche, voc, g, fl

Aktuelle CD

  • TabularasaTrotzTohuwabohu

Webseite

  • www.schwarzegruetze.de

Thomas Franz

Elektroingenieure sind glückliche Menschen, weil sie einen schönen Beruf ausüben und ein hohes soziales Ansehen genießen. Sie haben meistens attraktive Frauen und gehen oft auswärts essen.

Thomas Franz

Thomas Franz

Bei Thomas Franz ist das genauso. Nur dass er nicht Elektroingenieur ist, sondern musikalischer Unterhaltungskünstler. Während Ingenieure immer an Maschinen herumschrauben, schraubt er lieber an seinen Liedern. Die funktionieren ganz gut und rosten nicht. Ein paar davon wird er beim Musikkabarett-Abend des Festivals vorstellen.

In seinen goldenen Zwanzigern zog Thomas hinaus in die Welt und nach Berlin, wo er die große Welt der Kleinkunst entdeckte. In seinem Programm „Zwieback für die Seele, Haferbrei fürs Ohr“ erzählt er von seltsamen Menschen, Tieren und Sensationen. Mal geht es um traurige Studenten, mal um rebellierende Schafe, mal um von selbst wachsende Tattoos. Auch große Themen wie Freundschaft, Freiheit und Fernweh werden besungen. Leider ertrinkt in einem Lied ein Hamster. Die Realität ist halt nicht immer schön.
Die Lieder von Thomas Franz sind voll von hintergründigem Humor, rührender Traurigkeit und ironischer Gesellschaftskritik.

Besetzung

  • Thomas Franz, g, keyb

Aktuelle CD

  • Zwieback für die Seele

Webseite

 

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Konzerttipp für Januar: CD-Release „Zwischenspiel“ von Barbara Thalheim

Kurz bevor wir im Einzelnen die Veranstaltungen und Künstler des nächsten Festivals vorstellen, gibt es an dieser Stelle einen Programmtipp für den Januar von uns: im Berliner Filmtheater Babylon wird am 25. Januar die CD „Zwischenspiel“ von Barbara Thalheim vorgestellt. Erstmals seit langem tritt Barbara Thalheim wieder mit Band auf!

Barbara Thalheim CD-Release

Aus dem CD-Begleittext der Plattenfirma Conträr:

Seit über 40 Jahren steht Barbara Thalheim nun auf der Bühne. In ihrem Künstlerleben gab es Höhen, Tiefen, Irrwege und Schicksalsschläge, Verletzungen und Triumphe. Sie ist von der Bühne abgetreten und wiedergekommen.

Damals wie heute waren es ihre engsten Kollegen, die sie zur Umkehr bewegen konnten – wie 1995 Jean Pacalet, der für 18 Jahre ihr Bühnenpartner und Arrangeur wurde. Als Pacalet 2011 nach kurzer Krankheit starb, zog sich Barbara Thalheim, wie schon mehrmals bei Schicksalsschlägen, von der Bühne zurück.

Der Verlust des besten Freundes wog zu schwer.

Aktuell waren es die Musiker ihrer gemeinsamen Band, die Barbara Thalheim zu einem Neuanfang überredeten. Man traf sich, probte und probierte miteinander und eine neue Leichtigkeit stellte sich ein.
CD Zwischenspiel im ShopDas Ergebnis ist diese CD: „Zwischenspiel“!
Alte und neue Lieder, Live aufgenommen am 2. und 3. Februar 2013 im Schlossplatz-Theater in Berlin-Köpenick, zeigen uns eine neue Barbara Thalheim mit Band.

Der neue Sound ist jazziger, flüssiger und macht sie zur Frontfrau einer groovenden Performance, die die Zuschauer und Zuhörer von den Sitzen reißt! Sie säuselt, sie schmeichelt, sie brüllt, kreischt, haucht, ist pure Aggression und reinste Verliebtheit, wenn sie SINGT, die Thalheim. Dazu lässt ihre gereifte Stimme die Lieder auch atmosphärisch stärker wirken. So kraftvoll und entschlossen hat man die Künstlerin seit Jahren nicht mehr erlebt! Ein wirklich starkes „Comeback“ mit Biss.

An dieser neuen Leichtigkeit, an diesem „Schwebezustand“ hat die Band; der Jazzgitarrist Rüdiger Krause, der Perkussionist Topo Giola und der Kontrabassist Bartek Miejnek einen nicht unbeträchtlichen Anteil.
Wenn man den Werdegang der Herren recherchiert, ist man erstaunt, was und mit wem sie schon alles gespielt haben. Drei ausgezeichnete und erfahrene Musiker also, die, wie Barbara Thalheim kokett bemerkt, schon ihre Söhne sein könnten…. Und übrigens, ALLE Lieder sind LIEBES-Lieder. An die Liebe das Leben, ans Einmischen, ans Mittendrinsein. Mal garstig, mal zum Niederknien schön.

(Rolf Limbach)

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Festival Musik und Politik 2014 – Vorankündigung

OkispatzDas nächste „Festival Musik und Politik“ in Berlin (20.-23.Februar 2014) bringt bereits eigene Traditionen mit: so das „Musikkabarett beim Festival“ am Donnerstagabend oder den Konzertabend „Liederbestenliste präsentiert“ am Freitag. Ebenso gehören zum Programm die jährlich neu entstehende Ausstellung und die thematischen Tage.

Einige Ausblicke:

Thomas Putensen

Thomas Putensen

Das Festival Musik und Politik geht 2014 auf Spurensuche in der DDR-Geschichte: eine Ausstellung heißt „Lieder und Leute. DDR 1964-1990“ und präsentiert DDR-Liedkultur von Hootenanny und Singebewegung bis zur Liedermacherszene der 80er Jahre, eine Entwicklung, die differenziert und widersprüchlich war, die mal gefördert, mal geduldet, mal verboten wurde. Zur Eröffnung der Ausstellung singen und lesen Christian Kunert und Salli Sallmann, die 1977 in den Westen abgeschoben worden waren.

In einer Filmretrospektive werden Ausschnitte aus Fernsehsendungen mit Reinhold Andert, Gerhard Schöne, Barbara Thalheim und anderen gezeigt.

Volkmann

Volkmann

Die Fernsehaufzeichnung der Veranstaltung „Verlorene Lieder – Verlorene Zeiten“ vom Dezember 1989 im Berliner Haus der jungen Talente, in der aus der DDR ausgewiesene Liedermacher erstmals wieder gemeinsam mit dagebliebenen auftraten, ist Gegenstand einer Diskussion unter Leitung von Friedrich Schorlemmer.

Im Konzert „Liederspuren“ spielen allyouneedisLied (Ex-Oktoberklub, Ex-Brigade Feuerstein u.a.) , Thomas Putensen (Pianist, Entertainer),Volkmann (Ex-Pension Volkmann) und Salli Sallmann (Ex-DDR-Dissident).

Aus Italien ist die 1991 gegründete Folkgruppe „Casa del Vento“ zu Gast. Ihre Musik ist folk-rockig und tanzbar, die Texte zeugen von ihrem politischen Engagement, zum Beispiel anlässlich des G8-Gipfels in Genua 2001.

Schnaps im Silbersee

Schnaps im Silbersee

„Die Grenzgänger“ aus Bremen feiern beim Festival die Premiere ihres neuen Programms „1914 – Maikäfer flieg!“. Das Programm enthält Lieder und Texte aus dem ersten Weltkrieg, dessen Beginn sich in diesem Jahr zum 100. Mal jährt.

Die „Liederbestenliste präsentiert“ an einem Konzertabend in der WABE die Förderpreisträgerin 2013 Maike Rosa Vogel, den „Newcomer“ Dominik Plangger aus Österreich und den Publikumspreisträger der „Hoyschrecke“ 2013: „Schnaps im Silbersee“.

Das Musikkabarett wird durch die Potsdamer „Schwarze Grütze“ vertreten sowie den „musikalischen Unterhaltungskünstler“ Thomas Franz.

Das komplette Programm des Festivals finden Sie >>> HIER, es wird fortlaufend ergänzt und erweitert. Über Möglichkeiten zum Kartenvorverkauf  informieren wir in den nächsten Tagen; ebenso stellen wir die auftretenden Künstler im Detail vor.

 

 

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Achtung: neue Postanschrift!

Der Verein „Lied und soziale Bewegungen e.V.“ ist ebenso wie das „Festival Musik und Politik“ ab sofort über eine neue Postanschrift zu erreichen:

Lied und soziale Bewegungen e.V.
Postfach 18 01 54
10205 Berlin

Eine Besuchsadresse existiert derzeit wegen der Aufteilung unserer Archivbestände in mehrere Außenlager nicht. Aber wer möchte, trifft uns auch so, z.B. bei einer schönen Tasse Kaffee 🙂

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Archiv sucht Asyl

Illustrationsfoto: Cornelia Menichelli / pixelio.de

Illustrationsfoto: Cornelia Menichelli / pixelio.de

Das Büro des Vereins Lied und soziale Bewegungen e.V. muss leider die bisherigen Räume in der Immanuelkirchstraße (Prenzlauer Berg) verlassen. Nun wird dringend ein Ersatzraum gesucht; dies betrifft insbesondere die Lagerung der Archivmaterialien.

Das Büro des Vereins ist nicht ständig besetzt, dennoch wäre es schön, wenn neben einer Lagermöglichkeit für unsere Archive auch ein Arbeitsplatz einrichtbar wäre (über die erforderliche Bürotechnik verfügt der Verein selbst).

Wer weiterhelfen kann, den bitten wir um kurze Nachricht, formlos per Mail (kontakt@songklub.de) oder mit Anruf/SMS an 0178-1416015 (Holger Schade).